Pharmakonzerne

Pfizer: OTC-Chef gesucht

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Berlin -

Bei Pfizer wird derzeit ein neuer OTC-Chef für Deutschland gesucht. Michael Becker, zugleich General Manager Central European Region, hat sich verabschiedet.

Derzeit wird ein Nachfolger für die Leitung des OTC-Geschäfts in Deutschland ausgewählt. In der Zwischenzeit wird das Geschäft von Meelis Reidla, Regionalchef Europa/Mittlerer Osten/Afrika (EMEA), und Martin Fensch, Leitung Unternehmenskommunikation, geführt.

Operativ zeichnet sich Philipp Freisfeld als kaufmännische Leitung verantwortlich. Er war zuletzt Marketing Director Central Europe. Das Marketing in Deutschland leitet seit April 2017 Tobias Gröling, seit Karen Strewe die Leitung des Geschäfts in Österreich und der Schweiz übernommen hat.

Becker war Ende der 1990er Jahre als Marketingleiter zu Wyeth gekommen, ab 2002 war er für das Geschäft in der Region EMEA verantwortlich. Sechs Jahre später übernahm er als Geschäftsführer die Leitung der OTC-Sparte in Deutschland und der Schweiz. 2009 wurde Wyeth durch Pfizer übernommen, Becker blieb auf seinem Posten.

2006 hatte Pfizer seine gesamte Consumer-Sparte mit Marken wie Listerine, Nicorette und Regaine für 16,6 Milliarden Dollar an Johnson & Johnson verkauft. Mit der 69 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Wyeth kamen wieder OTC-Präparate ins Portfolio.

Mit einem Jahresumsatz von rund 170 Millionen Euro auf Basis der Apothekenverkaufspreise (AVP) gehört Pfizer hierzulande zu den führenden OTC-Herstellern. Wichtigste Marken sind Thermacare und Vitasprint, die zusammen zwei Drittel der Erlöse ausmachen. Bekannt sind außerdem Spalt, Baldriparan und Centrum. Die rezeptfreie Variante von Nexium vertreibt Pfizer in Lizenz von AstraZeneca.

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