Pharmakonzerne

Pfizer: Umsatz schwächelt, Gewinn steigt

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Berlin -

Pfizer hat im ersten Quartal weniger Umsatz gemacht als erwartet. Die Erlöse stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1 Prozent auf knapp 13 Milliarden US-Dollar. Konzernchef Ian Read hatte für 2018 ein Wachstum von bis zu 4 Prozent als Benchmark ausgegeben.

Trotz geringeren Umsatzes hat Pfizer besser verdient als erwartet: Der Überschuss legte im ersten Quartal, verglichen mit dem Vorjahreswert, um 14 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar zu.

In der OTC-Sparte mit Produkten wie Thermacare, Vitasprint oder Centrum, die mehr als die Hälfte des Geschäftes ausmachen, legten die Einnahmen um 6 Prozent zu. In der Sparte mit rezeptpflichtigen Medikamenten sank der Umsatz dagegen um 5 Prozent, auch wenn das Geschäft mit dem Impfstoff Prevenar etwas besser lief als erwartet.

Trotz der guten Zahlen plant der Konzern eine Trennung von seinem OTC-Bereich, entweder durch Verkauf oder durch Ausgliederung. Stattdessen will der Pharmariese sich auf das Geschäft mit Rx-Medikamenten konzentrieren. Der von Analysten auf gut 10 Milliarden Dollar bezifferte mögliche Kaufpreis hat so potente Interessenten wie den Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser und den Pharmakonzern Glaxosmithkline nicht überzeugt, sie sind im März aus dem Bieterprozess ausgestiegen.

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