So wird die Apotheke einbruchsicher(er)

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Darüber hinaus können Rollgitter oder Tore vor der Schiebetür angebracht werden. Dabei müssen die baulichen Gegebenheiten und der Denkmalschutz beachtet werden. Nicht immer ist jede Lösung machbar – bei Schrägen, wie sie bei Apothekeneingängen typisch sind, ist ein Tor mit zwei Flügeln mitunter nicht die beste Lösung. Darüber hinaus kann man noch zwischen Gittern und undurchsichtigen Toren wählen, letztere sind etwas preiswerter, erstere bieten den Vorteil, dass etwa im Sommer gelüftet werden kann, ohne dass man die Tür im Blick haben muss. Außerdem muss beachtet werden, dass der Notdienstplan auch nachts einsichtig ist.

Apotheken mit guten Schutzvorkehrungen könnten sogar Versicherungskosten sparen – denn manche Versicherer gewähren laut Mayrhofer Boni für effektive Sicherheitseinrichtungen. Selbstverständlich sei das zwar noch nicht – allerdings: „Üblich sind 3 bis 5 Prozent, manchmal auch 7, gelegentlich sogar noch mehr“, sagt Mayrhofer.

Wie hoch die Rabatte ausfallen, hängt demnach auch vom Verhandlungsgeschick des Maklers ab. Doch selbst wenn die Versicherung keine Boni gewährt, könnten Apotheken von Rollgittern und zusätzlichen Sicherungen profitieren: Denn umgekehrt steigen bei einer hohen Schadensquote auch die Prämien, so Mayrhofer. Kann die Schadensquote hingegen gesenkt oder bei Null gehalten werden, bleiben auch die Beiträge gering.

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