Einbruchserie in Basler Apotheken | APOTHEKE ADHOC
Schweiz

Einbruchserie in Basler Apotheken

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Berlin -

Insgesamt 18 Apotheken sollen in der Region Basel in den vergangenen Monaten das Ziel von Einbrechern geworden sein. Das berichtet das Newsportal barfi.ch. Gestohlen wurde offenbar lediglich Bargeld sowie die eine oder andere Kaffeemaschine. Die Polizei vermutet, dass hinter den Einbrüchen organisierte Banden stecken.

Zuletzt sollen Unbekannte in die Basler Neubad-Apotheke eingebrochen sein. Damit ist die Apotheke nicht die einzige. Wie ein Sprecher der Polizei Basel-Landschaft barfi.ch bestätigte, kam es in dem Kanton seit Oktober 2016 zu insgesamt zwölf Einbrüchen in Apotheken oder Drogerien. In Aesch etwa wurde dieselbe Apotheke gleich zwei Mal heimgesucht.

Rund ein halbes Dutzend weiterer Einbrüche in Apotheken soll es in 2016 in Basel Stadt gegeben haben. Noch scheint die Polizei ziemlich ratlos zu sein, warum es zu der ungewöhnlichen Einbruchserie kam. „Das wäre reine Spekulation“, sagte der Polizeisprecher zu barfi.ch.

Denn Apotheken gehören in der Regel nicht zu lukrativsten Geldquellen. „Im Safe werden die Tageseinnahmen aufbewahrt. Diese betragen in der Regel aber lediglich rund 3000 Franken“, sagte Nadine Minder, Geschäftsführerin des baselstädtischen Apothekerverbandes dem Nachrichtenportal.

Medikamente scheinen offenbar kein Grund für die Einbrüche zu sein. Denn bisher sollen vor allem die Kassen der Apotheken gestohlen worden sein. Meist hätten die Einbrecher einfach den Safe aufgeschweißt oder gleich mitgenommen. Nur ab und an lassen die Diebe laut Minder noch etwas anderes mitgehen. Allerdings auch hier nicht besonders teure oder spezielle Medikamente – sondern die jeweilige Kaffeemaschine des Betriebs: Neben Bargeld seien bei den Einbrechern vor allem Nespressomaschinen beliebt.

Wer für die Einbrüche verantwortlich ist, konnte die Polizei bisher nach Berichten von barfi.ch nicht ermitteln. Es bestehe allerdings der Verdacht, dass die professionell agierenden Täter aus Osteuropa stammen. Ermittler der Staatsanwaltschaft hätten die Apotheken anschließend aufgesucht und gezeigt, wie sich die Betriebe schützen können.

Die Vermutung der Staatsanwaltschaft: Die Einbrecher haben es nicht unbedingt nicht den großen Coup landen wollen, sondern haben es auf Ziele abgesehen, wo es ihnen am leichtesten fällt. In diesem Fall sind es die Apotheken im grenznahen Raum. Ein paar tausend Franken pro Apotheke seien für die Räuber immer noch lukrativ genug.

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