Der Apothekerin geht es jedoch nicht allein um ein Wohlfühl-Shopping-Erlebnis. „Die Beratung ist das Wichtigste. Wir merken, wenn wir die Produkte nicht erklären, kaufen die Leute sie auch nicht.“ Das sei eine zentrale Aufgabe von Apothekern und PTA. Deshalb werde im Team Wert auf Fortbildungen gelegt. Unter den Angestellten seien eine Heilpraktikerin in der Ausbildung und zwei Kosmetikerinnen.

Vom pharmazeutischen Fachwissen können sich Kunden an der gläsernen Rezeptur überzeugen. „Mir war wichtig, dass unser Ursprung einen besonderen Platz bekommt.“ Neben dem HV-Bereich grenzt direkt die Herstellung an. „Die Kunden können beobachten, wie wir arbeiten.“ Wer keine Zeit mitbringe, könne eine Schnell-Checkout-Kasse an der Tür nutzen.

Dubinski wollte mit ihrem aktuell zweiten Betrieb unbedingt an den Kurfürstendamm – die andere Apotheke ist in einem Ärztehaus in Marzahn. „Ich wollte eine zentrale Apotheke für Stammkunden und Touristen“, sagt sie. Um die Ecke seien viele Ärzte und gerade werde nebenan ein neues Einkaufszentrum gebaut. Viele Geschäftsleute, die regelmäßig in Berlin seien, hätten bereits Kundenkarten. Ihre Mitarbeiter sprechen Russisch, Arabisch, Spanisch, Italienisch, Serbo-Ḱroatisch und natürlich Englisch. Die viele chinesischen Touristen verständigten sich über Apps mit dem Smartphone.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
Ältester Kommissionierautomat
Rowa #1 geht in Rente »
Apothekerin zieht notfalls vor Gericht
Aufsicht verbietet Abgabeterminal »
Mehr aus Ressort
Zu viel da, aber trotzdem knapp
Der Kollaps der Impfstofflogistik »
Erst mehr, dann nichts mehr?
Biontech: Chaos um Corona-Impfstoff »
Weiteres
Wenig Interesse an Telemedizin
Stada-Umfrage: Arzt sticht App»
EU muss Schnittstellen-Verordnung absegnen
E-Rezept: Vorerst keine Daten für Vor-Ort-Plattformen»
Ministerium soll 2,4 Millionen Euro nachzahlen
Masken-Streit: Landgericht lässt BMG schlecht dastehen»
Hausärzte klagen über fehlenden Impfstoff
„Womit sollen die Apotheken impfen?“»