Wann zahlt die Berufshaftpflicht?

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Es ist allerdings empfehlenswert, sich bei seinem Arbeitgeber zu erkundigen, ob ein derartiger Vertrag abgeschlossen wurde und was dieser beinhaltet. Denn kritisch kann es für den Arbeitnehmer werden, wenn der Arbeitgeber die Beiträge nicht entrichtet hat, beispielsweise wegen Insolvenz. In solch einem Fall kann die Versicherung den Vertrag fristlos kündigen. Apothekenmitarbeiter können derartige Risiken ausschließen, wenn sie sich für eine eigene Haftpflichtversicherung entscheiden sowie Inhalt und Umfang genau bestimmen.

Insbesondere verweist Jeinsen auf den Status der Apotheker, die Vertretungen übernehmen. Er empfiehlt den Pharmazeuten, die hin und wieder vertreten, in die Haftpflichtversicherung des Inhabers einzusehen. Wenn Apotheker ausschließlich vertreten, bräuchten sie in jedem Fall eine eigene Versicherung.

Eine Wartezeit für die Inanspruchnahme von Leistungen der Versicherung gebe es nicht. Es sei nur wichtig, dass zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses der Pharmazeut schadensfrei sei. Jeinsen empfiehlt auch hier eine Haftungssumme in Höhe von fünf oder zehn Millionen. „Denn er kennt sich in den Apotheken nicht so gut aus, was die Fehlerquote erhöht.“

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