Hoffentlich berufshaftpflichtversichert

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Berlin - Fehler können teuer werden. Nicht nur für Hebammen und Ärzte, sondern auch für Apotheker ist daher eine Berufshaftpflichtversicherung wichtig. Das gilt umso mehr, als Pharmazeuten auch für Arztfehler zur Rechenschaft gezogen werden können, die ihnen nicht aufgefallen sind. Viele Inhaber übernehmen jedoch die Policen ihres Vorgängers unbesehen und hoffen darauf, dass nichts passieren wird. Warum es sich lohnt, bei der Betriebshaftpflicht genauer hinzusehen, erklärt Michael Jeinsen von Pharm.Assec in Berlin.

In Deutschland kontrollieren die Pharmazieräte, ob Apothekeninhaber eine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Aber auch Zertifizierungsunternehmen und Banken wollen die Policen sehen. Vorgaben zur Versicherungssumme gibt es hierzulande nicht.

Die marktüblichen Versicherer bieten Policen an, die mindestens drei Millionen Euro abdecken. Rund die Hälfte der Apotheken hierzulande sei über diesen Betrag versichert, schätzt Jeinsen. 20 Prozent hätten eine Haftungssumme von fünf Millionen Euro vereinbart, etwa 30 Prozent sogar zehn Millionen Euro.

Zum Vergleich: Für Kfz-Besitzer schreibt der Gesetzgeber eine Versicherungssumme von mindestens 7,5 Millionen Euro vor. Fast alle Autofahrer seien jedoch für Schäden von mehr als 100 Millionen Euro haftpflichtversichert.

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