Fachsprachenprüfung

Wie viel Deutsch man als Apotheker können muss APOTHEKE ADHOC, 17.04.2019 09:00 Uhr

Berlin - Die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg (LAK) hat ein Projekt auf die Beine gestellt, um ausländische Apotheker auf den Sprachtest zur Anerkennung ihrer Approbation vorzubereiten. Der erste Jahrgang ist bereits durch: 15 Apotheker haben den neunwöchigen Fachsprachkurs erfolgreich abgeschlossen.

„Fachsprache Pharmazie – C1-Deutschkurs für Apotheker/innen mit im Ausland erworbener Berufsqualifikation“ klingt sperrig – und tatsächlich ist die nötige Transferleistung beachtlich. Nicht nur braucht man für die Fachsprachenprüfung eine ganze Menge an nicht gerade alltagssprachlichem Vokabular, man muss es auch noch in „laienverständliche Bezeichnungen“ übersetzen können, wie die LAK in einem Informationsblatt zur Fachsprachenprüfung erklärt. Die einstündige Prüfung sitzt man also nicht so einfach ab.

Deshalb hat die LAK gemeinsam mit der Universität Freiburg ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Ein Referententeam aus Sprachwissenschaftlern und Apothekern vom Pharmazeutischen und dem Sprachlehrinstitut der Universität hat den fachsprachlichen und pädagogischen Input geliefert, um die eingewanderten Apotheker auf die Prüfung – und damit die Arbeit in Deutschland – vorzubereiten. 212 Stunden lang hat der erste Jahrgang dann in den Seminarräumen der Freiburger Uni gebüffelt.

„In der Apotheke ist die Kommunikation mit Patienten und Kollegen sehr wichtig. Mit diesem Kursangebot wollen wir Apotheker/innen mit im Ausland erworbener Berufsqualifikation unterstützen, damit sie im Apothekenalltag zurechtkommen“, erklärt LAK-Vizepräsidentin Silke Laubscher. Damit leiste die LAK einerseits einen Beitrag zur Integration von Menschen mit ausländischen Wurzeln in Deutschland, andererseits profitiere der Berufsstand davon.

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