Berufsqualifikation

Apotheker-Sprachtests zu lasch APOTHEKE ADHOC, 10.07.2014 10:19 Uhr

Berlin - Die Gesundheitsminister haben Ende Juni einen bundesweit einheitlichen Rahmen für Sprachtests für ausländische Heilberufler beschlossen. Damit sollen Missverständnisse zwischen Patient und Behandelndem ausgeschlossen werden. Die Telc, ein Tochterunternehmen des Deutschen Volkshochschul-Verbands, kritisiert nun das Eckpunktepapier „mit Empfehlungscharakter für die Länder“. Die vorgesehenen Prüfstellen hätten keine sprachwissenschaftliche Expertise, die Prüfungszeit sei zu kurz und die Bewertungskriterien von Land zu Land beliebig.

Laut der Gesundheitsminister sollen ausländische Antragsteller eine Fachsprachenprüfung ablegen, je nach Land bei der zuständigen Approbationsbehörde oder der Kammer. Der bestandene Test wird bundesweit als Sprachnachweis anerkannt. Mindestens zwei Prüfer nehmen die Prüfung ab, mindestens einer davon muss Fachexpertise haben und Muttersprachler sein.

Die Qualität der Patientenversorgung könne mit dem beschlossenen Prüfverfahren nicht gesichert werden, so eine Telc-Sprecherin. Der skizzierte Sprachtest sei ungeeignet, die Deutschkenntnisse zugewanderter Mediziner oder Apotheker zu überprüfen. Weiterhin würden die Bundesländer entscheiden, wie schwer oder leicht der Test sein solle und wie die Leistung der Prüflinge zu bewerten sei. So kämen völlig unterschiedliche Schwierigkeitsgrade in den Ländern zustande.

Zudem sei es methodisch fragwürdig, die Allgemeinsprache und die Fachsprache getrennt zu bewerten. Fachsprachliche Äußerungen würden von einem Gerüst von Allgemeinsprache getragen, das eine sei ohne das andere nicht denkb

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