Falschabgabe – und jetzt?

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Berlin -

Im Stress des Berufsalltags können Fehler bei der Arzneimittelabgabe passieren, häufig bemerkt man sie, wenn der Kunde die Apotheke schon verlassen hat. Im LABOR von APOTHEKE ADHOC haben wir gefragt, wie der eigene Handlungsleitfaden aussieht und was bei einer Falschabgabe beachtet werden sollte.

Kalium statt Magnesium, falsche Stärke oder einfach nur die falsche Packungsgröße: Abgabefehler sind vielfältig und können je nach Fall schwerwiegend sein und auch berufsrechtliche Konsequenzen haben. Bittere Ausgänge kommen zwar selten vor, allerdings ärgert sich der Kunde auch, wenn er 20 statt 100 Tabletten bekommen hat.

Im LABOR, dem Debattenforum von APOTHEKE ADHOC, wollten wir wissen, was man machen sollte und ob der Fall dokumentiert wird. Hier einige Positionen aus der Debatte:

„Kunde sofort benachrichtigen, Austausch veranlassen, entschuldigen, Fehler suchen warum es passiert ist, Abhilfe schaffen.“

„Dafür gibt‘s ja die Kundenkarte. Da ist ja immer auch die Telefonnummer dabei. Und wenn der Kunde keine hat, rufen wir beim Arzt an und sagen Bescheid. Kommt aber zum Glück sehr selten vor.“

„Ist mir letztens leider wirklich passiert, aber Gott sei Dank direkt am nächsten Tag bei der Rezeptkontrolle aufgefallen. Leider war die Kundin bei uns weder registriert noch konnte ich sie im Telefonbuch finden. Ich habe dann die Arztpraxis angerufen, die das Rezept aufgestellt hat, welche mit freundlicherweise die Telefonnummer der Kundin gegeben hat. Ich habe sie dann erreicht und wir konnten alles klären und bereinigen!“

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