Labor-Debatte #7

Job & Familie: Zwischen Kind und Kunde APOTHEKE ADHOC, 02.01.2018 15:12 Uhr

Berlin - Die Weihnachtsfeiertage und Silvester sind vorbei. Die Stunden, an denen Kunden bis kurz vor Apothekenschluss in langer Reihe hüstelnd auf ihre Medikamente warteten, hoffentlich auch. Diesmal fiel Heiligabend auf einen Sonntag. Und Silvester auch. Welch ein Glück für alle Angestellten, die Familie haben. Im LABOR von APOTHEKE ADHOC wurde diskutiert, wie familienfreundlich Apotheken als Arbeitgeber wirklich sind.

In der Regel fallen Heiligabend oder Silvester auf einen Werktag oder Samstag. Und dann wird bis 14 oder sogar bis 16 Uhr gearbeitet. Wenn endlich Feierabend ist, folgt der Weihnachtsstress. Was an sich schon nervenaufreibend ist, kann sich für Mitarbeiter mit Kindern in eine wahre Tortur verwandeln.

Ist die Arbeit in der Apotheke denn überhaupt familienfreundlich? Gerade für PTA und Apotheker mit Nachwuchs können nicht nur Feiertage eine Belastung sein – wenn die Familie zu Hause sitzt und sie selbst am HV-Tisch stehen. Auch reguläre Spätdienste können eine Herausforderung sein. Wenn die Kita früher schließt oder dem Kind keine Betreuung bis in den Abend zugemutet werden soll, muss eine Alternative her.

Allgemein gelten PTA und Apotheker als „perfekte Teilzeitberufe“. Gerade während der Ausbildung klingen flexible Wochenstundenmodelle verlockend. Nach dem Abschluss landet man schnell in der Realität: Teilzeitarbeit ist möglich, aber zwei Nachmittage sollten mindestens dabei sein

APOTHEKE ADHOC Debatte