Bundesrat streicht PTA-Aufsicht

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Berlin - Das PTA-Reformgesetz stand heute auf der Agenda des Bundesrates. Seit 22 Jahren blieb die Ausbildung unverändert. Dass sich etwas ändern muss, sieht auch der Bundesrat, auch in Bezug auf erweiterte Kompetenzen und die Pflicht zur Beaufsichtigung*.

Barbara Klepsch (CDU) aus Sachsen verdeutlichte vor der Abstimmung die Notwendigkeit einer Novellierung und Weiterentwicklung des Berufsbildes und der Ausbildung. Schließlich hätten sich die Anforderungen an das Berufsbild geändert, somit müsse die Ausbildung nachziehen. „Ja, es ist unstrittig, dass Berufsbild und Ausbildung angepasst werden müssen.“ Ein neues und modernes PTA-Gesetz müsse auch andere Punkte beachten, denn auch außerhalb habe sich die Situation im Ausbildungsmarkt gedreht: Der demographische Wandel bedeute einen Fachkräftemangel im Gesundheitsbereich.

Den Gesetzentwurf gelte es kritisch zu beleuchten, so Klepsch. „Wir müssen und Zeit nehmen und zusammen überlegen ob der Entwurf den Anforderungen gerecht wird.“ Vorrangig seien vier Punkte:

  1. Kompetenzerweiterung für PTA, ein wichtiger Schritt in Richtung eines modernen Berufsbildes
  2. Vergütung über die gesamte Ausbildungsdauer
  3. Schuldgeldfreiheit
  4. Verzahnung von Theorie und Praxis über deine Ausbildungsdauer von drei Jahren

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