Beratungsschwerpunkte

Babyprofis in der Apotheke Carolin Bauer, 08.12.2015 11:30 Uhr

Berlin - In Apotheken ist das Mutter- und Kindregal oft nur eine Randerscheinung. In der Freiwahl dominieren Kosmetik- und Hygieneprodukte sowie Vitamine. Apothekerin Karin Muß will die Schwangerenberatung in der Offizin verbessern. Die angestellte Approbierte wollte sich selbst zur Stillberaterin weiterbilden, fand aber zunächst keine hochwertigen wissenschaftlichen Seminare. Vor acht Jahren gründete sie deshalb den Verein „Babyfreundliche Apotheke“.

Muß ist immer wieder auf Kritik an der Schwangerenberatung in Apotheken gestoßen: „Während meiner Ausbildung zur Still- und Laktationsberaterin erzählten mir viele Hebammen, Frauenärzte und Stillberater vom schlechten Fachwissen in der Offizin“, erinnert sie sich. Daraufhin bot sie selbst Seminare an. Teilnehmer fragten nach einer Zertifizierung – die Idee zur Vereinsgründung.

Heute sind von den 140 Mitgliedern 66 Apotheken zertifiziert. Die Anforderungen sind hoch: Inhaber müssen mindestens drei Mitarbeiter in ein Seminar schicken. „Wir wollen, dass in der Apotheke von 8 bis 18 Uhr die Beratung abgedeckt ist“, sagt Muß. Die Schulung umfasst 24 Stunden und ist auf drei Tage eingeteilt.

Am ersten Tag ist Schwangerschaft der Schwerpunkt. Inhaltlich gehe es um spezielle Ernährung und Medikamente in den neun Monaten, mögliche Schädigungen sowie die Anatomie der Brust und die Hormone in der Schwangerschaft. An Tag 2 dreht sich alles um das Thema Stillen. Hilfsmittel werden gezeigt und die Zusammensetzung der Muttermilch besprochen.

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