Hautpflege

5 Tipps gegen trockene Winterhaut Maria Köpf, 30.01.2018 14:56 Uhr

Berlin - Trockene Luft außerhalb und innerhalb der Wände – die kalte Jahreszeit belastet auch das größte menschliche Organ: Die Haut wird mit zunehmender Kälte spröde und rissig. Wer sich im Winter gut pflegt, ausreichend ernährt und trinkt, wird mit gesunder Haut belohnt. Schon mit einfachen Methoden können Betroffene sich helfen. Fünf Tipps gegen trockene Haut in den Wintertagen.

Tipps eins: Nur in Maßen duschen – oder wissen „wie“. Wasser zerstört bekanntermaßen die Hydro-Lipid-Barriere auf der Epidermis, genauer die wasserabweisende Schicht der Hornzellen mit den Talgfetten. Dadurch verdunstet bei Heizungs- oder trockener Winterluft das Wasser in der Epidermis umso stärker. Je wärmer das Wasser, um so schneller die Zerstörung. Wer längeres Baden und zu heißes Duschen über 35°C im Winter reduziert, hat mehr von seiner Haut. Oder er polstert seine Haut durch ein Ölbad simultan wieder auf.

Tipp zwei: Richtige Ernährung. Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis einer gesunden Haut. Wer zu wenig trinkt, wird schnell von seiner Haut daran ermahnt: Etwa 1,5 Liter Wasser empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Erwachsene bis 50 Jahre, darüber hinaus sollten es noch 1,2 Liter sein. Fische (Lachs) und fetthaltige Gemüsesorten (Avocado) sichern die ausreichende Versorgung mit gesunden Fette.

Als Quelle für die antientzündlich und antipruriginös wirkende Alpha-Linolensäure sind Öle aus Leinsamen, Walnüssen, Raps und Soja geeignet, ebenso wie Lachs oder Thunfisch. Ebenfalls aus Nüssen, Samen, Lebertran, Lachs und Hering gewinnt der Körper Linol- und Linolensäuren – essentielle Fettsäuren für die Haut, die er selbst nicht bilden kann. Wer ungern Fisch oder Nüsse isst, kann im Winter auch zu Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) mit Fischölen oder DHA- und EPA-Estern greifen.

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