Mecklenburg-Vorpommern

Glawe will auf dem Land auf Telemedizin setzen

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Berlin -

Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) hat sich für den verstärkten Einsatz der Telemedizin auf dem Land ausgesprochen. „Wir werden mögliche Ansätze prüfen, um die vorhandenen Ressourcen der medizinischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern noch besser miteinander zu vernetzen“, sagte er anlässlich des 25. Hausärztetages in Rostock.

Ein in Zusammenarbeit mit dem Institut für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald auf fünf Jahre angelegtes Projekt soll Lösungen für Versorgungsprobleme in ländlichen Regionen entwickeln und in Modellregionen erproben. Dabei geht es schwerpunktmäßig um Pädiatrie, Geriatrie und die Palliativversorgung.

„Ziel ist es immer, Patienten bestmöglich unter Beachtung der regionalen Gegebenheiten zu behandeln“, sagte Glawe. Das relativ hohe Alter der aktuell tätigen Hausärzte und der Bedarf an Nachrückern machten sich beispielsweise auch im ländlichen Raum bemerkbar. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung sind in Mecklenburg-Vorpommern aktuell rund 970 niedergelassene und 202 angestellte Hausärzte tätig.

 

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