Friedemann Schmidt hört auf

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Berlin - Die Gerüchte hielten sich schon längere Zeit, jetzt hat Friedemann Schmidt seinen Rückzug von der ABDA-Spitze angekündigt. Nach dem Ablauf seiner aktuellen Amtszeit wird er nicht erneut kandidieren. Damit endet Schmidts Präsidentschaft nach acht Jahren und zwei Amtszeiten. „Für mich wird 2020 das letzte Dienstjahr sein“, sagte Schmidt auf der ABDA-Mitgliederversammlung und gab persönliche Gründe an.

Wenn er ausscheide, sei er 17 Jahre in der Berufspolitik in Berlin unterwegs gewesen. Das sei genug, so der ABDA-Präsident. „Sag es allen, dann kannst Du es Dir nicht mehr anders überlegen“, erklärte Schmidt. Er kündige das frühzeitig an, weil er den Zeitpunkt selbst bestimmen und nicht auf Spekulationen in der Fachpresse warten wolle.

Bis zur Wahl seien noch 386 Tage gemeinsamer Arbeit zu bewältigen. „Auf jeden einzelnen Tag freue ich mich“, betonte der ABDA-Präsident. Die aktuelle vierjährige Amtszeit von Schmidt endet am 31. Dezember 2020. Er gehört dem ABDA-Vorstand bereits seit 2004 an und steht seit 2013 an der Spitze der ABDA.

Seit längerer Zeit hielten sich Gerüchte, dass Schmidt seine Präsidentschaft nicht fortsetzen wolle. Als Nachfolger wurde bereits der Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK), Dr. Andreas Kiefer, genannt. Auch Bayern Kammerpräsident Dr. Thomas Benkert gilt als möglicher Nachfolger. Unklar ist auch, ob Fritz Becker als Vorsitzender des Deutschen Apothekeverbands (DAV) für eine weitere Amtszeit kandidiert. Auch in der ABDA-Hauptgeschäftsführung steht demnächst ein Generationswechsel an.

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