Mit Rabattsperre für EU-Versender

DAV fordert Monopol für E-Rezept

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Für eine erfolgreiche Umsetzung dieser Lösung „benötigen wir politische und gesetzgeberische Unterstützung“. Hierbei seien die wesentlichen Argumente die Diskriminierungsfreiheit und die Patientenorientierung der nun entstehenden App des DAV. Nur wenn alle Apotheken, die von Ärzten in Deutschland verschriebene Arzneimittel abgeben und mit den Krankenkassen direkt abrechnen dürfen, über das Angebot gleichrangig gesucht und kontaktiert werden könnten, sei das Angebot diskriminierungsfrei.

Grundsätzlich müsse deshalb auch Zugang zu gesetzlich legitimierten europäischen Versandapotheken möglich sein – „allerdings eben zu den für alle gleichermaßen gültigen Regeln, werbefrei und wettbewerbsneutral“. „Sonderangebote, Boni oder sonstige Patientenbeeinflussungen sind in der App nicht erlaubt, und auch die Hervorhebung einzelner Apotheken wird nicht stattfinden“, so der DAV.

Die DAV-App werde Patienten ermöglichen, E-Rezepte vom Arzt entgegenzunehmen, einzusehen und zur Apotheke ihres Vertrauens zu transportieren. Die App des DAV gewährleiste, dass die Patienten dabei nicht gesteuert oder beeinflusst werden, sondern ihr Recht auf freie Apothekenwahl gewahrt bleibt – ohne Werbung, Datensammlung oder Vorteilsgewährung. Alle Apotheken erhalten die Möglichkeit, sich kostenlos dem neuen Angebot anzuschließen, um von Patienten uneingeschränkt gesucht und kontaktiert werden zu können und auch bei der Einführung des E-Rezepts von Anfang an eingebunden zu sein.

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