Ärztekammer will mehr Grippeimpfungen in Kliniken

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Berlin - Wenn es um den Schutz vor Grippe geht, sind viele Mitarbeiter des Gesundheitswesens offenbar Impfmuffel. Die Landesärztekammer Hessen hat daher am Mittwoch an medizinisches Personal appelliert, jetzt noch mit der saisonalen Grippeschutzimpfung Krankheitsrisiken zu senken.

„Sie dient nicht nur dem individuellen Schutz vor Erkrankung, sondern reduziert auch die Weiterverbreitung des Grippevirus im Krankenhaus“, sagte Kammerpräsident Edgar Pinkowski über die Impfung.

Laut einer Online-Umfrage des Robert Koch-Instituts (RKI) unter knapp 6000 Klinikmitarbeitern aus 54 Kliniken im Herbst 2017 waren 40,1 Prozent der Befragten gegen Influenza geimpft. Besonders hoch war der Anteil unter den Ärzten mit 61,4 Prozent, während beim Pflegepersonal 32,5 Prozent und bei therapeutischen Berufen 34,2 Prozent der Mitarbeiter eine Grippeschutzimpfung hatten.

Um rechtzeitig geschützt zu sein, wird empfohlen, sich in den Monaten Oktober oder November impfen zu lassen. Auch zu Beginn und im Verlauf einer Grippewelle kann es noch sinnvoll sein, eine versäumte Impfung nachzuholen. Nach der Impfung dauert es etwa zwei Wochen, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist.

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