Zulassungsantrag: Antikörper gegen Alzheimer

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Ergebnisse der Studie zeigen, dass AADvac1 sich als sicher und gut verträglich erwiesen hat: Es gab keine Unterschiede in der Häufigkeit und Art von unerwünschten Ereignissen zwischen den mit dem Impfstoff behandelten Gruppen und den Placebo-Gruppen. Bereits in früheren klinischen Studien wurde das allgemeine gute Sicherheitsprofil von AADvac1 nachgewiesen. Der Impfstoff nutzt das Immunsystem des Körpers, um spezifische Antikörper gegen „ungesundes Tau“ zu produzieren.

Die Behandlung erwies sich als hochwirksam: 98,2 Prozent der Patienten erzeugten Antikörper gegen pathologisches Tau. Tau-Proteine spielen eine wichtige Rolle für die gesunde, normale Funktion eines Gehirns. Alzheimer beginnt, wenn normale Tau-Proteine durch Trunkation pathologisch werden: Struktur und Funktion werden verändert. Die ungesunden Tau-Proteine binden sich aneinander und es entstehen Verklumpungen, die sich im Gehirn ausbreiten und die Krankheit verursachen. Die Verteilung dieser Klumpen zeigt eine starke Korrelation mit klinischen Symptomen bei Patienten.

Der neuartige Impfstoff unterscheidet sich von anderen tau-basierten Forschungsergebnissen dadurch, dass er sowohl die Bildung von „ungesunden" Tauklumpen als auch die Ausbreitung der bereits gebildeten Klumpen bekämpft. Andere Forschungsansätze beschäftigten sich bisher in erster Linie nur mit der Bekämpfung der bereits entstandenen Verklumpungen. Die Studien zeigten, dass AADvac1 zudem zwischen normalem und ungesundem Tau unterscheiden kann: Dadurch wird sichergestellt, dass nur das schädliche Tau gezielt angegriffen wird. Der Impfstoff soll die Alzheimer-Krankheit auch in ihren präsymptomatischen Stadien bekämpfen können, die bereits 10 bis 20 Jahre vor dem Auftreten der ersten klinischen Symptome beginnen.

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