Zulassungsempfehlung

Vabomere gegen Harnwegsinfektion APOTHEKE ADHOC, 25.09.2018 10:09 Uhr

Berlin - Bei der Behandlung von komplizierten Harnwegsinfektionen könnte es bald eine neue antibiotische Alternative geben. Denn die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt die Zulassung für Vabomere (Meropenem-Trihydrat/Vaborbactam, Rempex London).

Antibiotikaresistenzen sind ein zunehmendes Problem für die öffentliche Gesundheit. Schätzungsweise sterben jährlich 25.000 Patienten in der EU an Infektionen durch Bakterien, die gegen viele Medikamente resistent sind. Harnwegsinfektionen sind häufig auf Escherichia coli (E. coli) zurückzuführen. Vabomere könnte eine neue Behandlungsoption darstellen.

Das Arzneimittel ist indiziert bei einer komplizierten Harnwegsinfektion (HWI) einschließlich Pyelonephritis, komplizierten intraabdominalen Infektionen, Krankenhauspneumonie einschließlich ventilatorassoziierter Pneumonie, Bakterien im Blut, die mit einer dieser Infektionen assoziiert sind, sowie bei Infektionen durch aerobe gram-negative Organismen mit eingeschränkten Behandlungsmöglichkeiten. Die Anwendung ist bei allen Indikationen für Erwachsene gedacht. Klinische Studien belegen die antibakterielle Wirkung.

Vabomere ist eine feste Kombination aus Vaborbactam, einem neuen β-Lactamase-Hemmer, und Meropenem, einem Breitspektrum-Antibiotikum aus der Klasse der Carbapeneme, das bereits in der EU zugelassen ist. Es ist ein Pulver für Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Durchfall, Phlebitis an der Infusionsstelle und Übelkeit. Das Sicherheitsprofil des Arzneimittels wurde insgesamt als positiv bewertet.

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