Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind derzeit mehr als 500 Lieferengpässe gemeldet. Darunter sind auch verschiedene Arzneimittel von Basics. Zu den Hauptursachen gehören Kapazitätsengpässe und Lieferkettenprobleme.
Basics hat zum Monatswechsel bei verschiedenen Arzneimitteln die Lieferengpassmeldungen angepasst. Dazu gehören:
„Die aktuell gemeldeten Lieferengpässe bei einzelnen Basics-Produkten stehen im Zusammenhang mit den beim BfArM hinterlegten Ursachen, insbesondere Herausforderungen entlang der globalen Lieferketten sowie Kapazitätsengpässen in der Produktion“, teilt ein Sprecher mit. Für Atorvastatin und Cefaclor sind Probleme beim Wirkstoffhersteller als Ursache angegeben. Für Cefurox meldet Basics unzureichende Produktionskapazitäten.
Man arbeite eng mit den Partnern daran, die Versorgung schnellstmöglich zu stabilisieren, so der Sprecher. „Aussagen zu möglichen weiteren betroffenen Wirkstärken, Packungsgrößen oder anderen Produkten können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht treffen.“
Basics wurde ursprünglich von Bayer gegründet und gehörte seit 2002 zum indischen Konzern Ranbaxy, der seinerseits von Daiichi Sankyo an den ebenfalls indischen Branchenprimus Sun Pharma verkauft wurde.