Influenza

Keine Grippeimpfstoffe für Allergiker

, Uhr



Internationale Studien belegen je­doch, dass auch Kinder mit anamnestisch bekannter Hühnereiweißallergie gefahr­los gegen zum Beispiel Masern, Mumps und Röteln geimpft werden können. Das PEI verweist auf eine entsprechende Stellungnahme aus dem Jahr 2009. Eine Hühnereiweißallergie werde in internationalen und nationalen Leitlinien nicht mehr als Kontraindikation genannt.

Personen mit klinisch sehr schwerer Hüh­nereiweißallergie – zum Beispiel Schockreaktionen und Atemnot nach Genuss gerings­ter Mengen von Hühnereiweiß oder chro­nisches, therapiebedürftiges Asthma auf­grund einer Hühnereinweißallergie – soll­ten laut PEI unter besonderen Schutzmaßnahmen und anschließender Beobachtung, gege­benenfalls im Krankenhaus, geimpft wer­den.

Das wird Jaksche seinem Arzt nun mitteilen, der sich bei ihm nach den Möglichkeiten für die Impfung bei einigen seiner Patienten erkundigt hatte. Demnächst will der Apotheker bei einem Importeur nachfragen. Er will vorbereitet sein, wenn allergische Patienten in seiner Offizin nach alternativen Grippeimpfstoffen fragen: „Ab Oktober geht es ja richtig los.“

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Mehr zum Thema
Kommunen sollen nicht beim Bund bestellen
Corona-Impfstoffe: 178.000 Dosen verfallen in NRW »
Österreichs Pharmazeuten wollen impfen
Impf-Apotheken: Deutschland als Vorbild »
Mehr aus Ressort
Orales Budesonid gegen Proteinurie
Kinpeygo: Erstes Orphan Drug für Stada »

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Umlautprobleme und Botendienstsorge
E-Rezept: Vor- und Nachteile in der Praxis»
Ärzt:innen warnen vor Zwangseinführung
KV Hessen: Resolution gegen das E-Rezept»
Neues Angebot für die Schweiz
Weleda will Rezepturen herstellen»
Dynamischer Energiekostenbeitrag
Sanacorp: Gebühr je nach Dieselpreis»
Umbruch beim Großhändler
AEP: Die zweite Reihe geht»
ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick
Großhandelskonditionen auf einen Blick»
Pharmazeutische Dienstleistungen
PharmDL: Warten auf den Schiedsspruch»
Auf antibakterielle Wirkstoffe besser verzichten
Hautcremes können dem Mikrobiom schaden»
Erste Leitlinie für Diagnose & Behandlung
Vitiligo: Wenn der Haut die Pigmente fehlen»