Asthma und COPD

IpraBronch kommt als Inhalator APOTHEKE ADHOC, 26.07.2019 08:59 Uhr

Berlin - Pädia, ein Tochterunternehmen von Infectopharm, erweitert das Atemwegsportfolio von IpraBronch um einen Inhalator. Bisher hatte der Hersteller das ipratrobiumbromidhaltige Arzneimittel nur als Lösung für einen Vernebler im Handel.

IpraBronch ist zugelassen zur symptomatischen Behandlung reversibler Bronchospasmen bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und bei Asthma als Alternative zu kurzwirksamen Beta-2-Agonisten, wenn diese nicht vertragen werden. Indiziert ist der Inhalator für Kinder ab sechs Jahren, Jugendliche und Erwachsene. Jeder Hub enthält 20 Mikrogramm Ipratropiumbromid: Es handelt sich dabei um einen anticholinergen Wirkstoff aus der Gruppe der Parasympatholytika. Ipratropiumbromid ist ein Atropin-Derivat, die bronchienerweiternden Effekte beruhen daher auf dem Antagonismus an muskarinischen Acetylcholinrezeptoren.

Die Dosierung beträgt in der Regel ein oder zwei Sprühstöße drei- bis viermal täglich. Manche Patienten benötigen möglicherweise bis zu vier Sprühstöße auf einmal, um zu Beginn der Behandlung einen maximalen Nutzen zu erhalten. Kinder und Jugendliche von sechs bis zwölf Jahren erhalten ein oder zwei Sprühstöße dreimal täglich. Die Tagesgesamtdosis von zwölf Sprühstößen sollte nicht überschritten werden.

Vor der ersten Anwendung muss der Inhalator zwei Spühstöße in die Luft abgeben, damit sichergestellt ist, dass er funktioniert. Gleiches gilt, wenn der Inhalator länger als drei Tage nicht verwendet wurde. IpraBronch enthält eine Lösung, daher ist es nicht notwendig, den Inhalator vor der Anwendung zu schütteln. Das Mundstück sollte immer sauber gehalten werden: Um es zu reinigen, müssen Behälter und Verschluss abgenommen werden. Das Mundstück kann dann in warmem Seifenwasser gewaschen und an der Luft getrocknet werden. Die Reinigung muss mindestens einmal wöchentlich erfolgen, andernfalls kann die Funktion beeinträchtigt sein.

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