Hexal bringt Airbufo Forspiro

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Berlin - Hexal erweitert sein Atemwegs-Portfolio um Airbufo Forspiro (Budesonid, Formoterolfumarat): Der Inhalator verfügt über verschiedene Elemente, die dem Patienten die Anwendung und Kontrolle erleichtern, so soll sich das Device von anderen Systemen abheben und die Compliance unterstützen.

Der Airbufo Forspiro enthält eine Wirkstoffkombination aus 160 µg Budesonid und 4,5 µg Formoterolfumarat: Budesonid zählt zu den inhalativen Corticosteroiden. Durch seine Bindung an die Glukokortikoid-Rezeptoren wirkt es antiphlogistisch. Der Wirkstoff beeinflusst zahlreiche Zelltypen wie Mastzellen, Makrophagen und Lymphozyten. Außerdem hemmt er die antigenstimulierte Ausschüttung zahlreicher proinflammatorischer Signalmoleküle wie Interleukine und TNF-α. Formoterol gehört zu den langwirksamen Beta-2-Sympathomimetika (LABA): Es stimuliert den Sympathikus und ahmt die Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin in der Lunge nach. Dadurch kommt es zu einer Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz. Desweiteren erfolgt eine Entkrampfung der Bronchien und die Erweiterung der Atemwege.

Airbufo Forspiro ist für die regelmäßige Behandlung von Asthma bei Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren zugelassen, bei denen die Anwendung eines inhalativen Kortikosteroids und eines lang wirksamen Beta-2-Adrenozeptor-Agonisten in Kombination angezeigt ist. Dazu zählen Patienten, die mit inhalativen Kortikosteroiden und kurz wirksamen Beta-2-Adrenozeptor-Agonisten zur bedarfsweisen Inhalation nicht ausreichend eingestellt sind. Airbufo Forspiro ist ebenfalls zugelassen zur symptomatischen Behandlung von COPD bei Erwachsenen ab 18 Jahren, die trotz einer regelmäßigen Behandlung mit Bronchodilatatoren ein forciertes exspiratorisches Einsekundenvolumen (FEV1) von weniger als 70 Prozent des Normwertes nach Bronchodilatation und Exazerbationen in der Vorgeschichte aufweisen.

Der Inhalator ist in den Packungsgrößen 1 Stück und 6 Stück seit dem 15. Juli verfügbar, die Packungsgrößen 2 Stück und 3 Stück werden laut Hersteller in Kürze lieferbar sein. Je Inhalator sind 60 Einzeldosen einzeln verblistert enthalten. Die Einzelverblisterung soll die Anwendung erleichtern, besondere Lagerhinweise müssen nicht beachtet werden. Häufige Nebenwirkungen sind Herzklopfen, leichtes oder starkes Muskelzittern, Pilzinfektionen im Mund, Reizungen des Rachens, Husten und Heiserkeit, Kopfschmerzen und Pneumonie bei COPD-Patienten. Es kann unter der Anwendung ebenfalls zu Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen, Schwindel, verschwommenem Sehen, Übelkeit und Angstgefühlen kommen.

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