Ibuprofen: BASF kommt zurück

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Berlin - BASF bekommt seine Probleme bei der Produktion von Ibuprofen in den Griff. Voraussichtlich Ende Dezember soll der Wirkstoff am US-Standort wieder hergestellt werden. Der Chemiekonzern ist seit sechs Monaten ausgefallen.

„Wir setzen höchste Priorität auf eine sichere und zuverlässige Produktion von Ibuprofen“, sagt ein BASF-Sprecher. Daher habe man eine gründliche Inspektion der Ibuprofen-Anlage in Bishop/Texas durchgeführt. „Die Analyse der Inspektionsergebnisse ist mittlerweile abgeschlossen. Nach derzeitiger Einschätzung gehen wir davon aus, dass wir Ende Dezember 2018 mit dem Anfahren unserer Ibuprofen-Anlage beginnen werden.“

Die Anlage in Texas war Anfang Juni ausgefallen und hatte eigentlich bereits im September wieder ans Netz gehen sollen. Die Reparaturen zogen sich aber länger hin als angenommen. Grund für den Produktionsstopp war ein technischer Fehler: Ein Bauteil, das für den Ablauf des Produktionsprozesses wichtig ist, war reparaturbedürftig.

Ziel der anschließenden Inspektion war es, „künftig eine sichere und zuverlässige Belieferung unserer Kunden sicherzustellen“, so der Sprecher. Denn der Markt erfordere eine „stabile und kontinuierliche Produktion von hochwertigen Wirkstoffen“. Ein Projektteam nahm am Standort mehr als 150 Geräte und Bauteile sowie 25 Kilometer Rohrleitungen unter die Lupe.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Chemiekonzern beschlossen, die Kapazitäten in Bishop zu erweitern, um – bis zur Eröffnung einer neuen Anlage in Ludwigshafen im Jahr 2021 – die wachsende Nachfrage nach dem Wirkstoff bedienen zu können. Sobald die reguläre Produktion wieder angefahren ist, soll auch die eigentlich schon für das erste Quartal geplante Erweiterung greifen.

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