Lieferengpässe

Ibuprofen: BASF kommt zurück Patrick Hollstein, 14.12.2018 09:05 Uhr

Berlin - BASF bekommt seine Probleme bei der Produktion von Ibuprofen in den Griff. Voraussichtlich Ende Dezember soll der Wirkstoff am US-Standort wieder hergestellt werden. Der Chemiekonzern ist seit sechs Monaten ausgefallen.

„Wir setzen höchste Priorität auf eine sichere und zuverlässige Produktion von Ibuprofen“, sagt ein BASF-Sprecher. Daher habe man eine gründliche Inspektion der Ibuprofen-Anlage in Bishop/Texas durchgeführt. „Die Analyse der Inspektionsergebnisse ist mittlerweile abgeschlossen. Nach derzeitiger Einschätzung gehen wir davon aus, dass wir Ende Dezember 2018 mit dem Anfahren unserer Ibuprofen-Anlage beginnen werden.“

Die Anlage in Texas war Anfang Juni ausgefallen und hatte eigentlich bereits im September wieder ans Netz gehen sollen. Die Reparaturen zogen sich aber länger hin als angenommen. Grund für den Produktionsstopp war ein technischer Fehler: Ein Bauteil, das für den Ablauf des Produktionsprozesses wichtig ist, war reparaturbedürftig.

Ziel der anschließenden Inspektion war es, „künftig eine sichere und zuverlässige Belieferung unserer Kunden sicherzustellen“, so der Sprecher. Denn der Markt erfordere eine „stabile und kontinuierliche Produktion von hochwertigen Wirkstoffen“. Ein Projektteam nahm am Standort mehr als 150 Geräte und Bauteile sowie 25 Kilometer Rohrleitungen unter die Lupe.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Chemiekonzern beschlossen, die Kapazitäten in Bishop zu erweitern, um – bis zur Eröffnung einer neuen Anlage in Ludwigshafen im Jahr 2021 – die wachsende Nachfrage nach dem Wirkstoff bedienen zu können. Sobald die reguläre Produktion wieder angefahren ist, soll auch die eigentlich schon für das erste Quartal geplante Erweiterung greifen.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Pharmakonzerne

Wegen Pfizer: GSK-Chairman tritt ab»

Angriff auf Aspirin

Stada bringt Grippostad Complex»

Neuer Werbespot

Thermacare im „Jenke-Experiment“»
Politik

Apothekenreform

Kiefer: Mehr Dienstleistungen, mehr Honorar»

Digitalisierung

Rechnungshof moniert schleppende Vernetzung des Gesundheitswesens»

Berlin

Neues Zentrum für internationalen Gesundheitsschutz»
Internationales

Apothekenketten

Walgreens und Microsoft gehen gemeinsam auf Datenjagd»

Versorgung in Großbritannien

Brexit: Pharmaverbände befürchten Engpässe»

Schneemassen in Österreich

Apothekendach geräumt: Team atmet auf»
Pharmazie

AMK-Meldung

Heumann ruft Irbesartan zurück»

Erkältung-Kombis

Grippemittel: Wer mischt mit?»

Humane Papillomviren

Gebärmutterhalskrebs: Impfstoff als Therapie»
Panorama

Medikamenten-Hilfsprojekt

Easy-Apotheke + Kneipe = Obdachlosenhilfe»

Hilfsmittel

Das Inkontinenz-Dilemma»

Immer weniger Kunden

Apothekerin schließt – und wechselt zur Konkurrenz»
Apothekenpraxis

Pilotprojekt

Notdienst: Apotheken-Terminal in der Arztpraxis»

Reaktion auf SZ-Artikel

Apothekerin an Journalistin: Bringen Sie einen Schlafsack mit!»

Einmal das Mittel aus der Werbung! (Teil 2)

Von fliegenden Pfannkuchen und Schmerzausschaltern»
PTA Live

Trier

Schnuppertag für den PTA-Nachwuchs»

Konkurrenzkampf im Team

Wenn der Kollege zum Feind wird»

PTA Lehrakademie Köln

Tafel statt HV – Dozentin an der PTA Schule»
Erkältungs-Tipps

Internationale Erkältungstipps

Grappa-Milch und Hot-Toddy: Hausmittel aus fernen Ländern»

Abwehrkräfte

Immunsystem: Der wichtigste Schutzschild»

Nasenschleimhaut

Winter: Stress für die Nase»