„Sie verdienen so viel Geld mit mir ...”

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Berlin - Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, auch in der Offizin merke ich das immer wieder. Während der eine seine letzten Cents aus seinen Hosentaschen holt, um eine Packung Paracetamol des günstigsten Herstellers zu kaufen, möchte ein anderer wohl betuchter Herr noch 3 Prozent Rabatt auf sein pflanzliches Prostatamittel. Es gibt sogar Kunden, die denken, dass Geld alle Türen öffnet – und dabei die Arztpraxis mit der Apotheke verwechseln.

Muss ich Privatpatienten besonders freundlich behandeln und sie bevorzugen?

Max: Hey Sarah, wie kommst du denn jetzt darauf? Natürlich nicht. In der Regel möchten doch alle Ratsuchenden schnell ihre Medikamente bekommen und versorgt werden.

Vor allem wenn sie beim Arzt drei Stunden gewartet haben, können sie hier keine drei Minuten warten. Das ist wohl zu viel verlangt ...

Max: Was ist denn passiert?

Gestern kam ein Kunde in die Apotheke: 55, kräftig gebaut und unfreundlich. Er legte mir drei Privatrezepte auf den HV-Tisch – Blutdruck- und Asthmamedikamente, ein Antiallergikum sowie eine Rezeptur, insgesamt fünf Arzneimittel. Ich sah mir die Verordnungen genau an und begann, die Namen einzugeben.

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