Praktika & Labor: So läuft es an den Unis

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Praktika & Labor: So läuft es an den Unis

Berlin - Die Corona-Pandemie hat uns mittlerweile seit rund einem Jahr im Griff: Auch an den Hochschulen sind die Auswirkungen zu spüren. Während sich der theoretische Unterricht mittlerweile online eingespielt hat, können Praktika die Hochschulen vor Herausforderungen stellen. Dabei ist die praktische Ausbildung für die angehenden Pharmazeuten unerlässlich. Wir haben uns mal umgehört, wie es derzeit an den Unis aussieht.

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Eigentlich sollte an der Uni Halle das erste Mal titriert werden, wäre da nicht die zweite Welle gewesen. „Wir haben als Institut im Lockdown vor Weihnachten festgelegt, dass bis Ende März sämtliche Praktika als Online-Veranstaltungen beziehungsweise digital stattfinden sollen“, erklärt Professor Dr. Andreas Hilgeroth. Schon früh hat er sich daher Gedanken gemacht, wie ein Praktikum alternativ ablaufen kann. Um den Studenten auch den praktische Teil ihrer Ausbildung zu ermöglichen, sind die meisten Universitäten kreativ geworden. Nur an wenigen Hochschulen finden derzeit keine Praktika statt.

100 Prozent digital statt vor Ort

In Münster werden zur Zeit grundsätzlich Online-Praktika in Form von Videoaufzeichnungen der Versuche mit weiterführenden Aufgaben durchgeführt. „Ausnahmen sind nur in Einzelfällen möglich, beispielsweise wenn den Studierenden durch das oben genannte Format schwere Nachteile für den weiteren Studienverlauf entstehen würden. Auch in einem solchen Fall finden alle Teile des Praktikums online statt, die nicht zwingend ein Arbeiten in Präsenz erfordern“, erklärt die Hochschule. Auch an der Universität Hamburg finden derzeit keine Praktika statt. „Eine Wiederaufnahme des Praktikumsbetriebs ist für das Sommersemester geplant, sofern es das Corona-Infektionsgeschehen zulässt.“

Die Entscheidung obliegt dabei der jeweiligen Universität selbst – denn je nach Uni sind Abstands- und Hygieneregelungen besser oder schlechter umsetzbar. Die praktischen Inhalte sind für die Ausbildung jedoch unerlässlich: „Sie müssen weiter angeboten werden, weil die Studierenden ansonsten in ihrem Studium nicht voranschreiten könnten“, macht die Freie Universität Berlin deutlich.

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