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Wenn Versender Rezeptur versuchen Alexander Müller, 28.10.2017 07:53 Uhr

Berlin - Immer diese üble Nachrede: Versandapotheken würden schlecht beraten; nur weil die Stiftung das getestet hat. Sie achteten beim Versand nie auf die Temperatur; nur weil mal ein paar Kapseln eingeschmolzen sind. Aber was zu weit geht, geht zu weit: Wer öffentlich behauptet, Versender würden aufwändige Rezepturen lieber den Kollegen vor Ort überlassen, soll eines Besseren belehrt werden. Und seitdem wird gerührt und geschüttelt, was die Gefäße hergeben.

Zugegeben, ganz einfach war es nicht. Denn zunächst wusste keiner aus der Belegschaft des Versenders, wo die Rezeptur überhaupt ist. Ratlose Gesichter in der gesamten Lagerhalle. Schließlich wurden Labor und Rezeptur doch gefunden, die Tür war nur falsch beschriftet („Übervorrat 2/Deponie“).

Und es fand sich im Team sogar eine PTA, die ihr Handwerk nicht nur gelernt, sondern während ihrer vierjährigen Tätigkeit in einer Aachener Apotheke unter einer hautärztlichen Gemeinschaftspraxis auch perfektioniert hatte. Sie wollte sofort die Fantaschale schwingen – aber es kam kein Rezept... Ob sich die Kunden ihre Salben aus Gewohnheit in der Apotheke rühren lassen? „Vielleicht sollten wir die Rezeptur mit Boni bewerben“, schlug ein junger Mitarbeiter vor. Das wurde überhört.

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