Homöopathen legen Studien vor

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Im Dauerstreit zwischen Kritikern und Befürwortern um die Wirkung homöopathischer Mittel haben die Alternativmediziner nachgelegt. Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) legte am Freitag eine 60-seitige Untersuchung vor, die bereits vorhandene Studien bündelt.

Eine zusammenfassende Betrachtung klinischer Forschungsdaten belege hinreichend einen therapeutischen Nutzen, sagte die Ärztin Michaela Geiger, zweite Vorsitzende von WissHom, auf einem Homöopathie-Kongress in Bremen. Die Schulmedizin lehnt die Homöopathie ab, weil ihr wissenschaftliche Nachweise fehlen.

In homöopathischen Mitteln ist die Wirksubstanz so stark verdünnt, dass sie häufig nicht mehr chemisch nachweisbar ist. Warum die Präparate trotzdem wirken sollen, erklärt die neue Untersuchung nicht. In der Grundlagenforschung gebe es bislang keine Möglichkeit, zu ergründen, wie die spezifischen Effekte zustande kommen, sagte Michael Traut vom WissHom-Wissenschaftsteam.

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