Homöopathie

FDA erklärt gefährlichen Globuli den Krieg Deniz Cicek-Görkem, 22.12.2017 12:27 Uhr

Berlin - Bald wird es in den USA neue Leitlinien geben, die den Einsatz von risikobehafteten und gefährlichen Homöopathika reglementieren, um ein hohes Niveau an Arzneimittelsicherheit zu gewährleisten. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung der Gesundheitsbehörde FDA hervor.

Die FDA hat in den vergangenen Jahren viele Warnungen in Bezug auf eine Reihe von homöopathischen Arzneimitteln veröffentlicht. Dazu gehören beispielsweise bestimmte intranasale Produkte mit Zink, die einen Verlust des Geruchssinns verursachen können. Außerdem solche, die ohne Wirksamkeitsnachweis bei Asthma eingesetzt werden und andere Präparate, die potenziell giftige Inhaltsstoffe wie Nux vomica enthalten.

Auch waren Tabletten und Gele mit Belladonna zur Anwendung bei Kindern in Kritik geraten. Darüber hinaus haben die Experten eine große Anzahl von Produkten mit mangelnder Qualität gefunden, die potenziell gefährliche Mengen an aktiven Inhaltsstoffen enthalten, welche zusätzliche Risiken schaffen könnten.

Die zunehmenden Meldungen, einschließlich schwerwiegender unerwünschter Ereignisse, haben die Behörde nun dazu bewegt, neue Leitlinien zu entwerfen, um risikobehaftete Homöopathika aus dem Praxisalltag zu verbannen. Denn oft würden homöopathische Behandlungen für ernsthafte Krankheiten oder Beschwerden vermarktet, die keinerlei klinischen Vorteile gezeigt hab

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