Noventi bringt TI-Komplettpaket

, Uhr
Berlin -

Auch Noventi steigt in den Markt für das TI-Equipment ein. Der Dienstleistungskonzern will ab dem zweiten Quartal ein Komplettpaket ausliefern, das alle technischen Komponenten wie Konnektor und Kartenlesegeräte enthält – und für das Apotheker erst im zweiten Nutzungsjahr zahlen müssen.

Noventi zieht mit der Compugroup, ADG und Pharmatechnik gleich und wird zum Ausstatter für den Zugang zur TI. Dabei wirbt der Konzern damit, den Apotheken finanziell zu entlasten, indem er in Vorleistung geht. Apotheken müssen demnach im ersten Jahr die einmaligen Anschaffungskosten noch nicht bezahlen, können aber die volle Förderung für sich in Anspruch nehmen. 2020 sollen dann lediglich die monatlich laufenden Wartungskosten fällig werden, die jedoch ebenfalls über die förderfähige Betriebskostenpauschale abgedeckt werden und die individuellen Gebühren der einzelnen Warenwirtschaftshäuser für die Anbindung.

3425 Euro kostet das Noventi-Komplettpaket zur Telematikinfrastruktur. Die Zahlungen für die Erstausstattung beginnen ab Juli 2021 und sind bis 2024 gestaffelt. Die Höhe orientiere sich dabei an der prognostizierten Entwicklung des E-Rezept-Anteils, beginnend mit 15%, so Noventi.

Dabei garantiert der Dienstleister den Apotheken, dass die Voraussetzungen für die Förderungsfähigkeit erfüllt sein werden und die Installation bei rechtzeitiger Bestellung fristgerecht durchgeführt wird, so dass die Anbindung innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist, also bis zum 30. September erfolgen wird. Die Auslieferung des Pakets soll beginnen, sobald alle notwendigen Zulassungen da sind und die versprochene Förderfähigkeit feststeht.

Lesen Sie auch

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
„Unnötig kompliziert und unsicher“
IT-Experte zerlegt E-Rezept-Codes »
Reaktion auf gefälschte Impfzertifikate
Corona-Warn-App kann jetzt Apotheken sperren »
Mehr aus Ressort
Selbsttests waren für die Belegschaft bestimmt
Medice-Chef erklärt Netto-Angebot »
Weiteres
Wenig Interesse an Telemedizin
Stada-Umfrage: Arzt sticht App»
EU muss Schnittstellen-Verordnung absegnen
E-Rezept: Vorerst keine Daten für Vor-Ort-Plattformen»
Hausärzte klagen über fehlenden Impfstoff
„Womit sollen die Apotheken impfen?“»
Pfeiffer befürchtet Beitragssteigerung
Kassen wollen Ausgaben drücken»
Verkauf auch ohne BfArM-Listung möglich
Ansturm auf Schnelltests: Ramschgefahr»
Covid-19-Fälle in der Familie
Corona befeuert Personalnot in Apotheken»
Beeinflussung von Metastasen
Palmfett, Rezeptoren und Krebs»