Klinge: Diu raus, Binko rein

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Berlin - Die Strathos-Tochter Klinge hat Diu Venostasin aus dem Handel genommen. Das berichtet PHARMA ADHOC. Das restliche Sortiment rund um Venencreme und -kapseln bleibt unverändert. Einen Neuzugang gibt es auch: Klinge übernimmt das Ginkgo-Präparat Binko von der bisherigen Schwesterfirma Neuraxpharm.

Diu Venostasin war seit 1984 auf dem Markt und enthielt zehn Tabletten der verschreibungspflichtigen Diuretika-Kombination (Triamteren/Hydrochlorothiazid. Außerdem waren 60 Kapseln Venostasin retard enthalten; da das OTC-Medikament von der Kasse nicht erstattet wird, konnte auch die Kombipackung nicht abgerechnet werden.

Das Sortiment der Dachmarke Venostasin bleibt nach Unternehmensangaben ansonsten unverändert. Neben den Hartkapseln und der Creme gibt es Tropfen und ein Gel. Die Präparate waren im März 2014 mit der Übernahme der OTC-Sparte von Astellas zu Siemens/Sidroga gekommen. Innerhalb der Gruppe, die seit einem Jahr unter dem gemeinsamen Dach Strathos firmiert, wird Klinge mit Produkten wie Vomex, Vertigo Vomex und Arctuvan eigenständig geführt. Vomex macht rund 60 Prozent des Umsatzes aus.

Klinge will in den kommenden Monaten neue Produkte einführen. Einen ersten Neuzugang gibt es bereits: Binko. Das Ginkgo-Präparat war 2013 von Neuraxpharm eingeführt worden. Wie Strathos gehörte der ZNS-Spezialist bislang der Strüngmann-Familie; mit dem Verkauf des Unternehmens an den Finanzinvestor Apax Capital wechselt das Produkt zur bisherigen Schwesterfirma. Binko war das einzige OTC-Präparat im Portfolio von Neuraxpharm.

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