Karriereplaner: Wo verdienen Apotheker am besten

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Berlin - Um die Pharmazie- und Medizinstudenten als Kunden von morgen kümmert sich die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) mit ihrem Studentenportal schon längere Zeit. Seit Jahresbeginn hat die Apobank noch das Onlineportal für die Approbierten ausgeweitet: Mit dem „Karrierekompass“ erhalten Heilberufler Infos zu Karrierewegen, Gehalt und Arbeitszeit, Anregungen zum Arbeiten sowie Studieren im Ausland. Und es gibt Seminare und Tipps speziell für angestellte Ärzte, Apotheker, Zahnärzte, Tierärzte und Psychologische Psychotherapeuten.

Im Karriereplaner können sich angehende oder bereits approbierte Apotheker über ihre beruflichen Möglichkeiten informieren: Nach dem Studium der Pharmazie beginnen die jungen Absolventen mit einer praktischen Ausbildung, dem praktischen Jahr. Mit Abschluss dieses Jahres erhalten sie die Approbation und können die Tätigkeit als Apotheker aufnehmen. Oft führe der Weg über eine Anstellung in einer öffentlichen Apotheke, ist auf dem Portal zu lesen. Dort könnten sie zum Filialleiter aufsteigen. Es bestehe aber ebenfalls die Möglichkeit, seine Laufbahn in einer Krankenhausapotheke oder bei einem Pharmazieunternehmen zu beginnen.

Ausführlich beschreibt die Apobank den Weg in eine öffentliche Apotheke: Das Eintrittsalter von angestellten Apothekern liege in der Regel zwischen 25 und 29 Jahren. Dort seien sie für die Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln zuständig. Ihr Arbeitsalltag sei geprägt von der Beratung von Patienten zur Anwendung, Aufbewahrung, zu Neben- und Wechselwirkungen und der Herstellung von Arzneimitteln. Verwaltungsaufgaben werden abhängig von dem individuellen Aufgabengebiet und der Position des angestellten Apothekers durchgeführt. Er übernimmt verschiedene Dienste, wie Nacht- und Notdienste. „Angestellte Apotheker profitieren von einer guten Work-Live-Balance, da sie geregelte Arbeitszeiten, bezahlten Urlaub und die Möglichkeit zur Teilzeit-Arbeit haben. Darüber hinaus pflegen sie intensiven Patientenkontakt“.

Die Chancen auf eine Anstellung seien in der Regel unproblematisch und bei einem Anstellungsverhältnis würden sowohl befristete als auch unbefristete Arbeitsverträge abgeschlossen. Vorteile hat der angestellte Apotheker durch die Möglichkeit der Elternzeit, der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und der freien Wahl des Wohnsitzes.

Ein Aufstieg zum Filialleiter beschreibt die Apobank als Option. Sie verfügten bereits über mehrjährige Berufserfahrung. Ihr Arbeitsalltag sei neben den allgemeinen Tätigkeiten eines Apothekers davon geprägt, dass sie Mitarbeiter führten und betriebswirtschaftliche Angelegenheit wie die Verwaltung der Personaldaten, die warenwirtschaftliche Verwaltung und die betriebswirtschaftliche Auswertung bearbeiteten. Allerdings sei die Work-Life-Balance gerade in ländlichen Gebieten schwierig, wo Personalmangel herrsche. Als Verdienstmöglichkeiten verweist die Apobank auf die gültigen Tarifverträge.

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