EU-Versandapotheke

Ex-Mitarbeiter: Hilfe für geprellte Versandkunden Alexander Müller, 21.03.2018 07:30 Uhr

Berlin - Nachdem der EU-Versandapotheke in Cottbus die Versanderlaubnis behördlich entzogen wurde, hängen tausende Kunden in der Luft. Sie haben ihre Arzneimittel bezahlt, aber noch keine Ware bekommen. Jetzt haben ehemalige Angestellte der EU-Versandapotheke einen Hilfeservice für Geschädigte eingerichtet – ein vermutlich einmaliger Vorgang.

Die Internetseiten der EU-Versandapotheke beziehungsweise Berlinda Versandapotheke sind bereits seit dem 22. Februar nicht mehr zu erreichen. Die Aufsichtsbehörde hatte Inhaberin Dr. Bettina Habicht die Versanderlaubnis entzogen. Habicht hatte im Rahmen einer Betriebsversammlung am 28. Februar alle Mitarbeiter des Versandgeschäfts beurlaubt. Diese etwa 55 Beschäftigten waren bei Equa Consulting angestellt. Beim Amtsgericht Cottbus wurden erste Schritte zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingeleitet.

Alle Domains der Versandapotheke sind tot, der Anbieter wurde auch aus dem DIMDI-Register gestrichen. Doch unter www.euva-berlinda.de ist nach Angaben der Domaininhaber eine Gruppe langjähriger, ehemaliger Mitarbeiter versammelt, die in den vergangenen beiden Jahren auf Grund gravierender Meinungsverschiedenheiten mit der Geschäftsleitung der Versandapotheke aus dem Unternehmen ausgeschieden seien. Betreiberin der Seite ist die Target Print AG aus der Schweiz.

Die namentlich nicht genannten Ex-Mitarbeiter wenden sich an ehemalige Kunden. Leider seien mit dem Entzug der Versanderlaubnis die Befürchtungen eingetreten. „Das bedeutet für Sie, dass Ihre bestellten und im Voraus bezahlten Medikamente mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr ausgeliefert werden“, heißt es. Trotzdem will das Team potentiell Geschädigten bei der Rückerstattung berechtigter Forderungen unterstützen. E-Mails an beschwerden@euva-berlinda.de würden innerhalb von 24 Stunden beantwortet, heißt es.

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