Douglas sucht Apotheker

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Versprochen werden ein „motivierendes und inspirierendes Umfeld“, eine „professionelle Einarbeitung“ sowie „geregelte Arbeitszeiten ohne Not- und Bereitschaftsdienste“. Vor Letzterem müssen sich auch Kosmetiker sowie Beauty-Experten nicht fürchten, die für „wohltuende Kosmetikbehandlungen“ beziehungsweise die „ausführliche Kundenberatung ausgewählter Marken mit dem Schwerpunkt Skin Care“ gesucht werden.

Der Standort in Eppendorf ist auf dermatologische Hautpflege ausgerichtet, angeboten werden sollen Nahrungsergänzungsmittel und „Medical Beauty“. Insgesamt sind mehrere neuer Filialkonzepte geplant: Auf der Düsseldorfer Königsallee soll der Schwerpunkt auf Luxus- und Pflegeprodukten liegen und auf der Frankfurter Zeil auf Kosmetikbehandlungen. Welche Marken am Ende in die Regale eingeräumt werden und inwiefern der Beratungsbedarf durch das Personal abgedeckt werden kann, ist bislang offen.

Dass der Konzern auch vor apothekenexklusiver Kosmetik nicht haltmacht, zeigte sich schon 2016: Damals hatte Douglas bereits zahlreiche Dermokosmetika der Marke Avène des französischen Herstellers Pierre Fabre ins Sortiment genommen. Dass es bis heute bei Avène und Quickcap von Orthomol blieb, hängt laut Branchenkennern damit zusammen, dass keine Geschäftsbeziehungen mit L’Oréal oder Beiersdorf riskiert werden sollen. Das könnte sich mit dem neuen Format ändern.

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