Douglas Pro: Ein bisschen Apotheke

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Berlin -

Europas größte Parfümeriekette Douglas wird im Marketingbereich gerade selber einer Botox-Kur unterzogen. Konzernchefin Tina Müller will ein neues Logo, mehr Luxus, apothekenähnliche Kompetenz und Produktmodels nebst Fotografen, die aus dem internationalen Premiumsegment stammen.

Nachdem die Douglas-Chefin entschieden hat, dass Kunden mit Problemhaut künftig in ausgesuchten Filialen von Apothekerinnen beraten und versorgt werden, kommt jetzt ab August auch ein neues Unternehmenslogo dazu. Das fast 50 Jahre alte Handschriftenlogo wird ausgetauscht gegen einen kühlen, edlen Schriftzug, der typographisch so ausgezirkelt scheint wie die neue Marketingstrategie von Müller.

Denn die neuen Filialen, die „Douglas Pro“ heißen sollen, wie Müller im Interview mit dem Fachmagazin „Markenartikel“ verriet, sollen neue Kundengruppen ansprechen, die vor allem drei Attribute vorweisen können: jung, modern, luxusaffin. Noch in der Sommerferienzeit werden alle Schriftzüge in den Onlineshops geändert, die Schriftzüge an den Filialen und auf den Eigenmarken sollen europaweit nach und nach erfolgen.

Ob medizinische Hautpflege und die dazu passenden Nahrungsergänzungsmittel von Kunden im Beautyshop und nicht nur in der Apotheke angenommen werden, muss Müller jetzt testen. Das Angebot soll von „Pharmacy und Medical Brands“ bis hin zu „Lab Beauty“ und „Skin Experts“ reichen. Für die pharmazeutischen Produktlinien werden aktuell approbierte Apotheker gesucht – vor allem, um die bestehenden Depotverträge auszuhebeln. Darüber hinaus soll Müller bei großen Herstellern von Apothekenkosmetik persönlich um Lieferkonditionen für ihren neuen Concept Store verhandelt haben.

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