Apobank-Vorstand Klose geht

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Berlin -

Apobank-Vorstand Olaf Klose verlässt die Genossenschaftsbank. Zwar erfolgt die nunmehr bestätigte Trennung offiziell in gegenseitigem Einvernehmen. Da Klose für die Privatkunden zuständig war und der Vertrag zum 19. Juni aufgelöst wurde, liegt ein Bezug zur missglückten IT-Umstellung aber auf der Hand.

Der Aufsichtsrat unter der Leitung Vorsitzenden Professor Dr. Frank Ulrich Montgomery habe dem Wunsch Kloses entsprochen, seinen im Jahr 2021 auslaufenden Vorstandsvertrag nicht zu verlängern und ihn von seinen Aufgaben zu entbinden, heißt es in einer Mitteilung der Bank. Auslöser seien „unterschiedliche Vorstellungen über die strategische Ausrichtung des Privatkundengeschäfts“.

Die Apobank hatte über Pfingsten ihr Kernbanksystem gewechselt. Dabei war es jedoch zu massiven Problemen und Ausfällen gekommen, die teilweise bis heute anhalten. Man befinde sich noch in der „Stabilisierungsphase“, heißt es von der Genossenschaftsbank.

Klose war für den Bereich Privatkunden zuständig. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank und einem BWL-Studium war er dort seit 1991 im Privatkunden- und Firmenkundengeschäft tätig. Zur Apobank kam Klose 2016 und verantwortet dort als Privatkundenvorstand bislang die Marktgebiete sowie die zentralen Einheiten Vertriebsmanagement Privatkunden, Private Banking und das Zentrale Geschäftspartnermanagement.

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