Apobank entschuldigt sich

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Berlin - Nachdem die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) die Probleme mit ihrem IT-Umzug zu Beginn noch kleinredete, hat die Genossenschaftsbank in der Kommunikation jetzt die Kurve bekommen: Auf der eigenen Homepage entschuldigt sich die Apobank für die anhaltenden Probleme beim Umzug. Und den eigenen Kunden soll kein finanzieller Schaden entstehen.

Die Apobank hat über Pfingsten die IT-Migration vollzogen, der Wechsel des Kernbanksystems ist ein Großprojekt mit jahrelanger Vorbereitung. Umso ärgerlicher für die Bank, dass die Umstellung massive Probleme verursachte: Überweisungen blieben hängen, Abbuchungen wurden zurückgewiesen, Kunden konnten nicht auf ihre Konten zugreifen. Während die Apobank dies zunächst als Darstellungsprobleme herunterspielte und den Umzug insgesamt als gelungen bezeichnete, wurden die Bugs immer offenkundiger.

Mittlerweile räumt auch die Apobank dies ein und entschuldigt sich auf ihrer Homepage: „Wir sagen Entschuldigung! Der Start unseres neuen Online-Bankings ist nicht geglückt – deshalb bieten wir Ihnen aktuell nicht den Service, den Sie von uns gewohnt sind. Das bedauern wir sehr. Wir alle arbeiten mit Hochdruck daran, die Störungen zu beheben.“

Einer Sprecherin zufolge hatte man gerade zu Beginn selbst nicht damit gerechnet, dass die Einschränkungen so groß sind. Mittlerweile läuft vieles besser, aber noch sind nicht alle Störungen behoben. Um die Kunden zu unterstützen, bietet die Bank neben der Entschuldigung auf der Homepage jetzt auch Hilfestellungen an, zum Beispiel in Form von Erklärvideos, etwa zur Aktivierung der apoTAN+.

Wie groß der Schaden bei der Bank ist und ob gar rechtliche Auseinandersetzungen drohen, kann die Bank heute noch nicht sagen. Dafür sei es einfach noch zu früh, man befinde sich noch in der „Stabilisierungsphase“.

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