Österreich

Apothekenräuber verlässt der Mut APOTHEKE ADHOC, 19.10.2017 15:07 Uhr

Berlin - Ein noch unbekannter Täter versuchte, in einer Apotheke im österreichischen Bundesland Salzburg Substitutionsmedikamente zu erpressen. Doch er musste ohne seine Wunschpräparate wieder von dannen ziehen.

Am Montagmorgen bekam die Wallersee-Apotheke im österreichischen Henndorf Besuch von einem jungen Mann. Er fragte nach Substitutionsmedikamenten. Um seiner Bitte Nachdruck zu verleihen, zog er eine schwarze Pistole hervor, um sie danach umgehend wieder einzustecken. Eine aktive Bedrohung sei von ihm nicht ausgegangen, berichtete die Angestellte später der Polizei.

Unter dem Vorwand, die Verfügbarkeit der Medikamente zu prüfen, ging die Mitarbeiterin in einen Nebenraum und verständigte die Polizei. Danach erklärte sie dem Täter, leider sei keines der geforderten Mittel vorrätig. Der junge Mann machte sich ohne Murren aus dem Staub – noch rechtzeitig, bevor die Ordnungshüter eintreffen konnten. Ganz ohne Spuren zu hinterlassen entkam er nicht: Die Überwachungskamera konnte Aufnahmen einfangen. „Wir sind froh, dass nichts passiert ist. Mehr wollen wir dazu auch nicht sagen“, erklärt dazu die Inhaberin Maria Hinteregger.

Der Täter soll etwa 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und von normaler Statur sein. Er hatte schwarze Haare, einen schwarzen Vollbart und eine sichtbare Tätowierung am linken Ringfinger. Er sprach Deutsch mit Salzburger Dialekteinfärbung. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Salzburg oder jede Polizeiinspektion in Österreich entgegen.

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