Apotheken-Überfall mit Spielzeugpistole

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Berlin - Eine Mitarbeiterin der Zentral-Apotheke in Halle an der Saale bewies Mut und Durchsetzungskraft: Als ein Mann in die Offizin kam und sie mit einer Pistole bedrohte, erkannte sie, dass es ein Spielzeug war. Sie schickte den Mann nach Hause.

17 Uhr, bald ist Feierabend. Man denkt als Apothekenmitarbeiter an nichts Böses. Da erschien der Unbekannte mit einem dunkelgrünen Schlauchschal über dem Kopf und forderte Bargeld aus der Kasse. Die 64-jährige Mitarbeiterin weigerte sich, sie hatte erkannt, dass es keine schwere Waffe, sondern ein Spielzeug war. Zudem wirkte der Mann betrunken.

Sie forderte ihn auf, die Apotheke zu verlassen, was er umgehend tat. Die alarmierte Polizei suchte sofort das Umfeld ab, fand den Täter aber nicht. Die Mitarbeiterin konnte sein Gesicht nicht erkennen. Er soll ungefähr 1,75 Meter groß und schlank sein. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug er eine graue Jacke.

Die couragierte Mitarbeiterin wollte sich nicht zu dem Vorfall äußern. Ihr Chef Matthias Köhler gegenüber APOTHEKE ADHOC: „Sie ist traumatisiert und möchte nichts sagen.“

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