Großhandel

Apothekenketten: Phoenix wird Nummer 1 APOTHEKE ADHOC, 16.12.2019 15:24 Uhr

Berlin - Phoenix ist nach eigenen Angaben zu Europas größtem Apothekenbetreiber geworden: Ohnehin schon Nummer 1 im Großhandel, kommt der Konzern nach mehreren kleineren Übernahmen auf 2700 Filialen in 15 Ländern – und schließt damit zu Walgreens Boots Alliance (WBA) auf. Die geografische Breite ist ohnehin seit jeher unerreicht.

Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat Phoenix in den Niederlanden 20 Apotheken von Thio Pharma übernommen, 17 Proxi-Apotheken in Rumänien und zehn Standorte der Kette Fajn in Tschechien. „Mit diesem einzigartigen Apotheken- und Großhandelsnetz sowie durch Health Logistics und Services stärken wir unsere Position als bester integrierter Gesundheitsdienstleister Europas. Dabei stellen wir die Zufriedenheit unserer Kunden und Partner immer in den Mittelpunkt unseres Handelns“, sagt der neue CEO Sven Seidel.

Die Thio-Apotheken werden Teil der insgesamt dann rund 340 niederländischen Benu-Apotheken, die Phoenix gemeinsam mit McKesson betreibt. In Rumänien wächst die im vergangenen Jahr übernommene Kette Help Net auf rund 260 Standorte an. Die Präsenz der tschechischen Benu-Apotheken wird einschließlich Fajn bei rund 250 Apotheken liegen. Die europaweite Dachmarke Benu war 2012 eingeführt worden; nur in Norwegen und Großbritannien wurde der ursprüngliche Name beibehalten.

Weitere Apotheken betreibt Phoenix in:

  • Norwegen: Mit 340 Standorten hat Apotek 1 einen Marktanteil von 47 Prozent.
  • Großbritannien: Rowland mit 520 Standorten.
  • Estland, Lettland, Litauen: Im Baltikum ist Benu mit 250 eigenen Standorten vertreten.
  • In der Slowakei hatte Phoenix 2015 die Apothekenkette Sunpharma mit 42 Standorten erworben.
  • In Ungarn ist Phoenix mit 170 Benu-Standorten vertreten. Die Mehrheitsanteile werden nach einer Gesetzesänderung mittlerweile pro forma von den jeweiligen Apothekern gehalten.
  • In Serbien hatte Phoenix 2017 die Apothekenkette Goodwill mit landesweit 138 Filialen übernommen. Auch hier wurde der Name Benu bereits eingeführt.
  • In der Schweiz gehören rund 90 Apotheken zu Benu.
  • Weitere Apotheken betreibt Phoenix in Montenegro; außerdem gibt es Beteiligungen an österreichischen Apotheken.
  • Aus Polen hat sich der Konzern zurückgezogen und das Geschäft an Mediq verkauft. In Schweden gab Phoenix seine Apotheken ab, um seine Position als Großhändler nicht zu gefährden.

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