Die standeseigene Gedisa hat sich in Sachen assistierter Telemedizin (aTM) nun mit dem Anbieter Arztkonsultation (ak) zusammengetan. Den Apotheken soll diese Partnerschaft den Einstieg in die neue Leistung, die ab Juli abgerechnet werden kann, erleichtern.
Herauskommen soll für die Gedisa-Kunden eine leistungsfähige und sichere aTM-Lösung. Dazu gibt es einen sogenannten „Letter of Intent“, den beide Partner unterschrieben haben. Die Gedisa stellt dabei über ihr ApothekenPortal die digitale Infrastruktur zur Verfügung, die telemedizinische Expertise soll von ak kommen. Über die Plattform des Partners seien dank eines bundesweiten Netzwerks niedergelassener Ärzt:innen bereits mehr als 2,5 Millionen Videosprechstunden durchgeführt worden.
So soll der gesamte aTM-Prozess abgebildet werden – „von der strukturierten Ersteinschätzung, Terminvermittlung über die Durchführung der Videosprechstunde bis hin zur Vorbereitung und Abwicklung der Abrechnung auf Grundlage der zwischen Deutschem Apothekerverband und GKV-Spitzenverband vereinbarten Rahmenbedingungen“, heißt es.
Dabei habe man vor allem den Datenschutz und die Informationssicherheit im Blick gehabt und auf eine möglichst einfache Integration in bestehende Prozesse der Apotheken geachtet. „Die Anwendung wird stufenweise entwickelt“, heißt es zudem.
Die Integration in die digitale Apothekenlandschaft laufe über die Gedisa; über die eigenen Anwendungen könnten auch die notwendigen Dokumentations- und Speicherfunktionen genutzt werden.
„Mit dieser Kooperation schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Apotheken die assistierte Telemedizin unkompliziert, sicher und wirtschaftlich in ihren Versorgungsalltag integrieren können. Gemeinsam stärken wir die wohnortnahe Gesundheitsversorgung und eröffnen Patientinnen und Patienten einen zusätzlichen, niedrigschwelligen und qualitätsgesicherten Zugang zu ärztlicher Versorgung“, erklären Gedisa-Chef Sören Friedrich und ak-Geschäftsführer Jan Zeggel.
Demnächst sollen weitere Informationen zum aTM-Start der beiden Unternehmen folgen; ein Roll-out der Lösung ist „im Verlauf des Julis“ geplant. Eigentlich ist die Gedisa-Tochter Apomondo mit einem eigenen Angebot namens Docmondo unter den zertifizierten Videodienstanbietern gelistet.
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