Totalschaden in der Sule-Apotheke

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Berlin - Ein verheerender Brand ereignete sich in einem Wohn- und Geschäftshaus im niedersächsischen Sulingen. Das Dach und das Obergeschoss des Hauses brannten komplett aus. Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich die Sule-Apotheke von Gerdfried Rüter, die aufgrund eines Totalschadens geschlossen werden musste. Sechs bis sieben Monate wird es voraussichtlich dauern, bis Rüter seine Sulinger Filiale wiedereröffnen kann.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei brach das Feuer in einer der acht Mietwohnungen im ersten Obergeschoss des Gebäudes aus. Mehrere Stunden dauerten die Löscharbeiten an, weil immer wieder Glutnester auftraten. Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot von mehr als 120 Mann vor Ort, auch ein Rettungshelikopter war im Einsatz. Denn es gab auch mehrere, zum Teil schwer Verletzte.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin verunglückte ein Feuerwehrmann, als er eine im Obergeschoss eingeschlossene Frau retten wollte. Der Mann trug sie zu einer Drehleiter, doch im letzten Moment brach das Dach ein. Beide stürzten und kamen mit Knochenbrüchen schwer verletzt ins Krankenhaus. Ein weiterer Mann konnte sich selbstständig aus dem Gebäude befreien und wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Das Dach und das Obergeschoss des Hauses brannten komplett aus, für das gesamte Haus besteht nach Angaben der Polizei Einsturzgefahr. Auch die im Erdgeschoss liegende Sule-Apotheke ist stark in Mitleidenschaft gezogen worden. „Es entstand im Prinzip ein Totalschaden“, bilanziert Rüter. Zwar hat es in der Apotheke selbst nicht gebrannt. Durch das Löschwasser seien allerdings sowohl das Warenlager als auch die komplette Einrichtung unbrauchbar geworden. Wie gewaltig die eingesetzte Wassermenge war, zeigt der Umstand, dass es durch die Löscharbeiten, beziehungsweise den Wasserbedarf dafür, in der benachbarten Straße zu einem Wasserrohrbruch kam. Die Straße wurde unterhöhlt und anschließend von der Polizei für den Straßenverkehr gesperrt.

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