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Nasivin: Ich möchte ein R kaufen APOTHEKE ADHOC, 17.04.2018 15:04 Uhr

Berlin - 1961 ist Juri Gagarin der erste Mensch im Weltall, die Berliner Mauer wird gebaut, Barbie bekommt Ken und Nasivin (Oxymetazolin, Merck) aus Darmstadt hält Einzug in die Apotheken. Das abschwellende Rhinologikum hat seither einen festen Platz in den Regalen. In diesem Frühjahr erreicht das Portfolio die Apotheken im neuen Design. Auf dem Umkarton hat sich jedoch der Fehlerteufel eingeschlichen.

Merck setzt bei Nasivin auf Farbe. Das Portfolio kommt nun in einem satten Grün daher und hebt sich im Design deutlich von den Mitbewerbern ab. Der Farbton ähnelt dem neuen Aspirin (ASS, Bayer) – wohl eher ein Zufall. Denn die einzige Gemeinsamkeit: Sowohl Aspirin als auch Nasivin waren 1969 als Bestandteil der Bordapotheke der Apollo 11 auf dem Mond.

Auf der Verpackung ist neben dem Sprühnebel, der für ein „freies Atmen“ steht – je nach Produkt – die Silhouette eines Babys, Kindes oder Erwachsenen zu sehen. Die Dosierungen für Babys mit 0,001 Prozent, Kleinkindern ab einem Alter von einem Jahr mit 0,025 Prozent und Schulkindern und Erwachsenen ab sechs Jahren mit 0,05 Prozent bleiben bestehen. Verwendet werden helle metallische Farben, die für die Zielgruppe schneller sichtbar sein sollen.

Auf den neuen Packungen für Kleinkinder hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Auf sattem Orange ist „Kleinkinde“ aufgedruckt, betroffen ist die Charge 116890A, die an einige Apotheken bereits im März ausgeliefert wurde. „Der Fehler wurde leider zu spät gesehen“, so eine Sprecherin. Man hatte die Wahl, zu liefern oder in der Dosierung für Kleinkinder nicht lieferfähig zu sein. „Mit den nächsten Produktionen ist der Fehler behoben, die neue Ware fließt ab Mitte/Ende Mai in den Markt.“

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