Nasenspray: So sprüht man richtig

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Berlin - Mit dem Herbst beginnt die Erkältungszeit. Rote Nasen suchen Hilfe in der Apotheke und abschwellende Nasensprays haben Hochsaison. „Nur zwei- bis dreimal täglich und maximal sieben Tage!“ Den Nasensprayspruch kennt jeder. Aber damit allein ist es nicht getan. Für verschnupfte Nasen gibt es weitere nützliche Tipps.

Vor der ersten Anwendung in die Luft sprühen: Wird ein Nasenspray zum ersten Mal benutzt, empfiehlt es sich, in die Luft zu sprühen bis ein gleichmäßiger Sprühnebel entsteht. Nun kann das Spray in der Nase zum Einsatz kommen. Das Dosiersystem hat sich mit der Menge gefüllt, die für eine Anwendung notwendig ist.

Beim Sprühen auf die Füße gucken: Wer den Kopf leicht nach unten senkt, erreicht einen besseren Sprühwinkel und verhindert, dass das Spray den Rachen herunterläuft. Sollte dennoch Flüssigkeit in den Rachen laufen, sollte diese ausgespuckt und nicht geschluckt werden. Verwender von Nasentropfen sollten ebenfalls nach dem Einträufeln den Kopf nach vorne anstatt nach hinten beugen und ihn nach links und rechts bewegen, um die Schleimhäute gleichmäßig zu benetzen.

Mit der rechten Hand ins linke Nasenloch und umgekehrt: Einige Nasensprays können die Nasenscheidewand schädigen – vor allem kortisonhaltige Zubereitungen. Damit die Lösung nicht an der Nasenscheidewand hängen bleibt, sollte für einen besseren Sprühwinkel – vom Septum weg, mit der rechten Hand in das linke Nasenloch und mit der linken Hand ins rechte Nasenloch gesprüht werden. So wird die Nasenschleimhaut am besten benetzt und einer Septumsperforation vorgebeugt. Betroffene sollten die Sprühvorrichtung betätigen und zeitgleich durch die Nase einatmen – ausgeatmet wird durch den Mund.

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