Comirnaty und Spikevax

Kontingentierte Impfdosen und fehlende Etiketten

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Berlin -

Für die Bestellung am Dienstag, den 23. November, wird es Höchstbestellmengen für Comirnaty geben. Mit dieser Kontingentierung müssen Apotheken nach längerer Zeit erneut auf die separate Bestellung pro Arzt/Ärztin achten.

Am morgigen Dienstag gelten Höchstmengenbegrenzungen für die Bestellung von Comirnaty: Ärzt:innen können maximal 30 Dosen, entsprechend fünf Vials, bestellen. Für Impfzentren und mobile Teams liegt die Höchstbestellmenge bei 1020, entsprechend 170 Vials.

Die Nachfrage nach Impfstoffen ist auch aufgrund der geänderten Booster-Empfehlung seitens der Ständigen Impfkommission (Stiko) gestiegen. Am Montag, den 22. November, werden demnach 6,3 Millionen Dosen Impfdosen ausgeliefert.

Separate Aufträge

Die Kammern weisen darauf hin, dass bei der Bestellung von Comirnaty nur bei separaten Bestellaufträgen gewährleistet werden, dass die Bestellung je ärztlicher Verordnung kontingentiert wird und die Kontingentierung nicht auf die Gesamtbestellmenge abzielt. Bei Bestellungen für mehrere Ärzt:innen sind, wie in den vergangenen Monaten während der Zeit der begrenzten Bestellmengen üblich, mehrere Aufträge auszulösen.

Bei Spikevax gelten keine Höchstmengenbegrenzungen. Der mRNA-Imfpstoff von Moderna kann ohne Kontingentierung bestellt werden.

Fehlende Etiketten bei Spikevax

Erst ab KW 49 werden pro Vial Moderna auch 20 Chargensticker beigelegt sein. Im Rahmen der Booster-Impfungen enthält ein Vial Spikevax 20 Impfdosen. Bis voraussichtlich 6. Dezember sind pro Durchstechflasche jedoch lediglich 10 Etiketten beigelegt. Wie genau die Ärzt:innen, Impfzentren und mobilen Teams bei fehlenden Stickern vorgehen sollen, ist noch unklar. Zu Beginn der Impfungen haben sich die Leistungserbringer die Chargensticker für Comirnaty selbst ausgedruckt. Ein ähnliches Vorgehen wäre auch bei Spikevax denkbar.

Achtung: Bei 20 bestellten Impfdosen Spikevax wird auf ein Vial umgerechnet. Der Großhandel legt entsprechend einem Vial Spikevax 20 Spritzen und Kanülen mit 10-prozentigem Puffer bei. Bestellt der/die Ärzt:in ausschließlich für Grundimmunisierungen, so kann es zu fehlenden Vials kommen.

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