Um im Erdgeschoss möglichst viel Freiwahlfläche zu haben, wurde das Arzneimittellager nach kurzer Überlegung in den Keller verlegt. „Der Kommissionierer hätte uns oben zu viel Platz weggenommen“, sagt die Apothekerin. Jetzt steht unten ein zehn Meter langer voller Rowa mit 17.000 Packungen. Dubinski ist wichtig, möglichst viele Produkte auf Lager zu haben. Die Kundschaft am Kurfürstendamm sei kauffreudig. „Touristen kommen hier rein und wollen neun Packungen einer bestimmten Creme. Habe ich nur vier, gehen sie wieder und kaufen nichts.“

Wichtig war Dubinski, dass sich Kinder in der Apotheke wohl fühlen. Und das nicht ohne Grund: Die 34-Jährige Pharmazeutin hat selbst vier Kinder und weiß, wie wichtig es ist, dass sich der Nachwuchs wohlfühlt. Dann fühlten sich auch die Eltern wohl. „Wir haben hier sehr viele Familien.“

Deshalb hat sie eine Spielecke geschaffen, vor dem Aquarium ist Platz für einen Kinderwagen, vor der Apotheke steht eine Lokomotive. Eltern erhalten Gratis-Chips, damit ihr Kind draußen „Eisenbahn fahren“ kann. Zudem gibt es mittig einen extra HV-Tisch mit bunter Baustein-Treppe für die Kleinen. „Das ist unser Renner. Den Tresen wollte ich schon lange“, sagt Dubinski. „Manche Erwachsene fragen, ob sie hier auch richtige Arzneimittel bekommen. Natürlich.“

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