Impfzertifikate lassen sich heilen

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Berlin - Das Portal ist geschlossen, die Apotheken können/dürfen/müssen keine Zertifikate mehr ausstellen. Die größte Angst ist seitdem, dass alle ausgestellten Zertifikate für ungültig erklärt werden und Minister Spahn sein Geld zurück will. Doch zum Glück hat der DAV schnell eine sichere Methode entwickelt, wie die Zertifikate mit überschaubarem Aufwand verifiziert werden können.

Es handelt sich dabei um eine Abwandlung des Foto-Ident-Verfahrens. Und zwar so: Die geimpfte Person muss lediglich mit ihrem Impfpass oder der Impfbestätigung in einer Apotheke vorsprechen. Es muss sich dabei nicht um die Apotheke handeln, die das Zertifikat ursprünglich ausgestellt hat. Wünschenswert laut DAV wäre es allerdings, wenn es sich um ein Verbandsmitglied handeln würde. Zur Orientierung für die Kund:innen wurde hierzu die Homepage mein-verbandsapothekenportal.de ins Leben gerufen.

In der Offizin (jeder Betriebsraum gem. § 4 ApBetrO ist möglich) wird dann ein Foto der geimpften Person gemeinsam mit der Inhaberin oder dem Inhaber geschossen. Die Apothekenleiter:innen müssen dabei eine Hand auf ihren TI-Konnektor legen. Das Foto muss über die TI-Schnittstelle übermittelt werden. Ein Abgleich der biometrischen Daten über die Einwohnermeldeämter kann dann im nächsten Schritt mit Sicherheit die Authentizität der Aufnahme bestätigen.

Und schon ist der Prozess abgeschlossen, das Zertifikat bekommt einen blauen Haken und ist für die nächsten 48 Stunden gültig. Für diese Rezertifizierung dürfen die Apotheken einmalig 4,26 Euro abrechnen, dieser Betrag wird aber rückwirkend zum 15. Juli auf 0,011 Euro gekürzt. Dafür hat der DAV ausgehandelt, dass das Foto auch ausgedruckt und per Fax an das RKI geschickt werden darf.

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