Österreich

PKA-Beruf: „Viel besser als Apotheker“ Laura Spiesecke, 02.12.2015 12:06 Uhr

Berlin - Das Backoffice ist das Hoheitsgebiet der PKA. Sie kümmern sich um die Warenannahme, um Retouren, das Telefon und räumen die Regale ein. Zum Kontakt mit den Kunden kommt es selten. In Österreich sieht das anders aus. Zwar kümmern sich die PKA auch hier um die kaufmännischen Aufgaben. Häufig sind sie aber auch im Handverkauf zu finden, wo sie Kunden zu Nichtarzneimitteln beraten.

In Österreich gibt es die Position der PTA nicht; stattdessen teilen sich Apotheker (34,4 Prozent), PKA (40,6 Prozent) und sonstige Hilfskräfte (25 Prozent) die Arbeit in der Apotheke. Für die Abgabe sind alleine die Approbierten zuständig. Weil die Lohnkosten hoch sind, versuchen die Inhaber, die PKA so weit wie möglich einzubinden. PKA seien somit „Allrounder in den österreichischen Apotheken“, meint Marcus Kallenda, der einer Apotheke in Wien als PKA arbeitet. Die Stellung seines Berufsstandes hält er in Österreich für besser als in Deutschland.

PKA sind auch in Österreich für den kaufmännischen Bereich verantwortlich, können ihre Aufgaben aber noch weiter fächern. Verkauf und Beratung zählen hier eindeutig dazu: „Wir unterstützen die Apotheker bei der Abgabe von apothekenpflichtigen Arzneimitteln und beraten eigenverantwortlich bei Themen wie Phytotherapie, Kosmetik, Verbandstoffen oder Diätetik“, so Kallenda.

Das Berufsbild sei ausgewogener, findet er. „In Österreich halten sich die kaufmännischen und die pharmazeutischen Aufgaben die Waage.“ Zwar gebe es auch in Österreich beispielsweise PKA, die den kaufmännisch-organisatorischen Bereich vorzögen und überwiegend im Backoffice arbeiteten. Genauso gut sei es für PKA aber auch möglich, die meiste Zeit in der Rezeptur und an der Tara, also am HV-Tisch, zu stehen.

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