PTA auf der Intensivstation

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Mit der Beschreibung konnte Dunn zunächst nicht viel anfangen. Was genau sollten ihre Aufgaben sein? Denn von Klinikapotheke stand in der Annonce nichts. Sie bewarb sich und wurde umgehend zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Klinik wolle mit der PTA den Mangel an Pflegekräfte ausgleichen, so Dunn. Eine „Stations-PTA“ sollte sich um die Arzneimittelbestellungen kümmern und etwa Spritzen aufziehen. „Dadurch können sich die Schwestern und Pfleger wieder mehr Zeit für die Patienten nehmen.“

Sie erhielt den Job und wechselte Anfang August nach München. Die Klinik machte ihr den Wechsel leicht und unterstützt sie etwa bei der Wohnung: „Ich habe ein Appartement für einen geringen Preis gestellt bekommen. Damit ich nicht so weit pendeln muss.“ Auch das Gehalt sei besser als in der Apotheke. Ein weiterer Pluspunkt: „Meine Arbeitszeiten sind traumhaft.“ Von 7 bis 15 Uhr ist sie montags bis freitags auf Station. „Die acht Stunden gehen hier so schnell vorbei.“

Die Arbeit auf Station sei eine große Umstellung. Dunn begleitet die Ärzte bei der Visite, bestellt Arzneimittel bei der Klinikapotheke, befasst sich mit vielen neuen Wirkstoffen und wertet Bluttests mit aus. Die Arbeit macht ihr Spaß: „Auf Station ist es total schön“, sagt sie. Sie ist die erste PTA auf der Kinderintensivstation, die über acht Betten verfügt. Das Klinikum war mit den PTA auf der Frühchen-Station so zufrieden, dass sie in einer zweiten Abteilung auf pharmazeutische Fachkräfte setzt. „Dadurch ist diese Stelle hier entstanden.“ Auch emotional sei der neue Arbeitsplatz eine Herausforderung. „Nicht jedes Kind verlässt die Station lebendig“, sagt Dunn. In ihren ersten Wochen konnte allen Patienten geholfen werden.

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